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	<title>Christine Kaufmann Kosmetik Blog</title>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; Zeitlos schön</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 13:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Bereichernde Erfahrung (…) Für jeden Menschen gibt es Situationen, in denen er sich frei und glücklich und demnach jung und schön fühlt. Nie habe ich mich glücklicher, freier und demnach jünger gefühlt als in der Zeit mit meinen &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-zeitlos-schon-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3657" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/wenn_frauen_plakat_40_drehen_poster-rcfb15829e3af414882c45c5e564dd29d_w2g_8byvr_512.jpg"><img class="size-medium wp-image-3657" alt="Frauen über vierzig" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/wenn_frauen_plakat_40_drehen_poster-rcfb15829e3af414882c45c5e564dd29d_w2g_8byvr_512-300x300.jpg" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Frauen über vierzig</p></div>
<p><span style="color: #b7b57a;">Bereichernde Erfahrung<br />
</span></p>
<p>(…) Für jeden Menschen gibt es Situationen, in denen er sich frei und glücklich und demnach jung und schön fühlt. Nie habe ich mich glücklicher, freier und demnach jünger gefühlt als in der Zeit mit meinen Enkelinnen.<br />
Einer meiner Lieblingssätze zum Thema <span style="color: #b7b57a;">Jungsein</span> stammt von George Bernard Shaw und lautet: <span style="color: #b7b57a;"><i>Youth is wonderful, pity it’s wasted on the young </i></span>(Jungsein ist wunderbar, schade, dass es an die Jugend verschwendet wird). Der Satz hat einen zeitlosen Kern, doch wer heutzutage Vierzehnjährige auf dem Schulweg beobachtet – rauchend, den Kopf voller Informationen aus Zeitschriften für junge Leute und in den Ohren „Ich find‘ dich scheiße…“ -, hat nicht unbedingt den Eindruck von <span style="color: #b7b57a;">Unbeschwertheit</span>, <span style="color: #b7b57a;">Frische</span> und offener <span style="color: #b7b57a;">Neugierde</span>. Die kommerzielle Überfütterung hat, so scheint mir, der Jugend die Leichtigkeit des Seins geraubt. Parallel dazu wird die kurze Phase der jugendbedingten Schönheit so hoch berechnet, dass schon Siebzehnjährige Angst vorm <span style="color: #b7b57a;">Älterwerden</span> haben.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;">Nie habe ich mich wohler gefühlt</span></p>
<p>Ganz anders wirken viele<span style="color: #b7b57a;"> Frauen über vierzig</span>. Oft habe ich im Gespräch meine eigenen Empfindungen, wie <span style="color: #b7b57a;">„Nie habe ich mich wohler gefühlt“</span> und, vor allem, <span style="color: #b7b57a;">„nie jünger“</span>, bestätigt bekommen. Dazu möchte ich ein französisches Sprichwort anführen: <i>Si la jeunesse savait et si la vieillesse pouvait.</i> Auf Deutsch heißt das in etwa: Wenn die Jugend wüsste und wenn das Alter könnte! Dieser Satz stimmt gottlob nicht mehr in dem Maß, wie er einst zutraf. Die moderne Zahnheilkunde, die neuesten Erkenntnisse zur Ernährung und eine <span style="color: #b7b57a;">Änderung unserer Einstellung</span> ermöglichen es uns, dass wir zumindest einen Teil dessen, was wir in diesen Bereichen lernen, auch anwenden.<br />
So erklärt sich, warum so viele Frauen über vierzig zu einer <span style="color: #b7b57a;">Spätsommerschönheit</span> aufblühen. Sicher, wenn man in diesem Alter einen schlechten Tag hat, ist dies sichtbarer als bei einer Frau in den Zwanzigern. Nur, die guten Tage haben bei einer älteren Frau oft mehr Inhalt und mehr Geheimnis. Deshalb möchte ich Ihnen hier ein <span style="color: #b7b57a;">Vorbild</span> vorstellen für alle Frauen, die ihre <span style="color: #b7b57a;">Schönheit</span> bewahren möchten: Lena Horne, eine wunderbare Sängerin. Sie ist über achtzig Jahre alt. Ihre Schönheit hat sie mit einem zeitlosen Stil versehen, der<span style="color: #b7b57a;"> Geschick, Wissen und Witz</span> verrät. Der Stil ist nicht zufällig und zeigt, dass das Alter keine Ausrede ist. Man ist nie zu alt, um eine erfreuliche Erscheinung zu sein. (…)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; Meine Schönheitsgeheimnisse</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 14:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die feinstofflichen Bausteine des Wohlbefindens (&#8230;) Upps, irgendetwas stimmt nicht mehr mit unserer Wahrnehmungsfähigkeit. Wir haben wohl das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Mit der Entfernung von Stallmist und Unterarmausdünstungen (nebst Achselhaar), dem Verbannen der heulenden Wölfe von der Schlafstätte, &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-meine-schonheitsgeheimnisse-6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3650" class="wp-caption aligncenter" style="width: 623px"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/man.jpg"><img class="size-full wp-image-3650" alt="Homo Modernus" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/man.jpg" width="613" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Homo Modernus</p></div>
<p align="center"><span style="color: #b7b57a;"><strong>Die feinstofflichen Bausteine des Wohlbefindens</strong></span></p>
<p>(&#8230;) Upps, irgendetwas stimmt nicht mehr mit unserer <span style="color: #b7b57a;">Wahrnehmungsfähigkeit</span>. Wir haben wohl das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Mit der Entfernung von Stallmist und Unterarmausdünstungen (nebst Achselhaar), dem Verbannen der heulenden Wölfe von der Schlafstätte, dem Aufbleiben bei elektrischem Licht statt dem Zubettgehen, wenn die Sonne untergeht, kurz: mit dem Ignorieren aller natürlichen Beigaben unseres Lebensraumes haben wir mehr verloren als nur Angst, Gestank und Abhängigkeit von <span style="color: #b7b57a;">kosmischen Rhythmen</span>. Viele unserer biochemischen Kettenreaktionen sind damit ebenfalls erlahmt. Man könnte sogar behaupten, dass unsere sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit derart verarmt ist, dass wir in Sachen <span style="color: #b7b57a;">Körperklugheit</span> geradezu als Idioten gelten.</p>
<p>Irgendwann in der Zukunft könnte in einer Ausstellungshalle unter einem Glaskasten mit dem Schild „<span style="color: #b7b57a;">HOMO MODERNUS</span>“ folgendes stehen „Ausgestorben, weil körperverblödet. Immer hübsch frisiert, deodoriert und synthetisch parfümiert, konnte er sich nicht mehr über seine Sinne orientieren, weder riechen, schmecken, noch sich anständig reproduzieren. Am Ende seiner <span style="color: #b7b57a;">Evolution</span> lag dieser Typus nur noch vor dem Fernseher, schnüffelte synthetische Sexualhormone und betrachtete Supermodels und Rockgruppen. Männchen und Weibchen hörten auf, sich für die Wirklichkeit zu interessieren. Sie waren bis zum Schluss immer hübsch geregelt.“</p>
<p>Sie merken schon, ich möchte mit diesem Buch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass wir nicht im „Musée de Homme“ landen. Trotz meines ironischen Einstiegs ist der Verlust einer ganzen Palette unserer sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit nicht wirklich amüsant.<br />
Unsere <span style="color: #b7b57a;">Sinne</span> haben sich in langer, langer Zeit so entwickelt, dass unsere Fähigkeit, sich zu orientieren, als raffiniertes Überlebenssystem gelten kann. Nicht nur entscheiden die Sinne, was essbar ist und was nicht, wann man sich paaren kann und wann nicht. Die <span style="color: #b7b57a;">Kettenreaktionen</span> unserer Sinne werden erst jetzt wieder mit Erstaunen wissenschaftlich überprüft. Verhaltensweisen und Orientierungen, die man schlichtweg als „niedrig und überflüssig“ abgetan hat, sind es keineswegs. Die Sinne sind klüger, als wir denken. Es ist allerdings kein Wunder, dass der Mensch das Vertrauen zu seinen Sinnen verliert, wenn man von früh bis spät nur von <span style="color: #b7b57a;">Zeichen und Signalen</span> umgeben ist, die andeuten, wie wenig liebenswert man im Naturzustand ist, wenn man nicht die richtigen Cremes, Düfte -  oder Autos kauft.</p>
<p><strong><span style="color: #b7b57a;">Eine gestylte Katastrophe</span></strong></p>
<p>Mit diesem Kapitel möchte ich nicht zur <span style="color: #b7b57a;">Verwilderung</span> aufrufen (obwohl uns ein bisschen ganz gut tun würde), sondern einfach auf die Ursachen aufmerksam machen, die – wie gesagt im Namen des Fortschritts und des ungezügelten Konsums -  all jene feinen biochemischen Prozesse zerstören, die die <span style="color: #b7b57a;">Geist-Körper-Einheit</span> Mensch für eine gesunde Weiterentwicklung braucht. Wir können nämlich davon ausgehen, dass der Mensch mit dem Verlust seiner ganzheitlichen Sinneswahrnehmung zu einem unmenschlichen Wesen wird. Zu einem Zwitter aus Roboter und Tier -  und von beidem leider nur das Schlechteste!</p>
<p>Wer über seine Sinne nicht mehr genug wahrnimmt, muss mit einem Zusammenbruch des eigenen <span style="color: #b7b57a;">inneren Ökosystems</span> rechnen. Das heißt: Depression, frühzeitige Wechseljahre, Übergewicht und andere Unerfreulichkeiten. Wenn man bedenkt, dass ein kleines Kind seine Mutter hauptsächlich am Geruch erkennt und sich dadurch Geborgenheit verschafft, fragt man sich, ob eine synthetisch riechende Mutter nicht schon von der frühesten Kindheit an für Verwirrung sorgt. Die Orientierungslosigkeit unserer Zeit ist das absolute Hautproblem. Die <span style="color: #b7b57a;">Verwirrung</span> auf sinnlicher Ebene ist sozusagen eine „gestylte“ Katastrophe. Wir werden krank, wenn wir uns zu weit von der Natur entfernen, von ihrem Anblick, ihren Gerüchen, Tönen, Lichtstimmungen und der Vielfältigkeit der Berührungen. Es ist die grandiose Wechselhaftigkeit der Natur, an der man sich reibt, die uns lebendig und vital hält.</p>
<p>Absicherung und Schutz gegen die Natur in Ehren, doch jede absolute Verbannung lässt uns in den Tiefen unserer Zellen erstarren, <span style="color: #b7b57a;">Lebendigkeit</span> verlieren und damit zum Feind eines essentiellen Lebensgenusses werden.<br />
Der Versuch, sich für diesen Mangel an Natur schadlos zu halten, indem man sich mit umweltverpestenden Transportmitteln zwei Wochen lang einer Überdosis „Natur“ (Sand, Strand, Meer und Palmen) aussetzt, ist ein denkbar schlechter Ausgleich.<br />
Die „<span style="color: #b7b57a;">Entsinnlichung</span>“ des modernen Lebens hat Konsequenzen, die auf den folgenden Seiten mit Ratschlägen zur Verbesserung von In- und Umwelt ausführlich beschrieben werden. Es ist wichtig, dass Sie sich – entgegen aller Werbeslogans – immer wieder versichern: Sie sind fähig, sich auf Ihren gesunden <span style="color: #b7b57a;">Menschenverstand</span> zu verlassen, solange Sie sich erinnern, dass dieser Verstand abhängig ist von den Informationen, die ihm über die Sinne zugetragen werden. (&#8230;)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; Frauenblicke</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute alte Drahtesel Das Fahrrad ist wohl als umweltfreundlich bekannt. Und ordentlich strampeln ist gesund für Körper und Seele – auch das ist nichts Neues. Dennoch wird das „gleitende Pferd“ gerne madig gemacht: Gefährlich sei es in der Stadt &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-frauenblicke-6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Fahrrad-Symbol_01_KMJ.png"><img class="alignright size-medium wp-image-3643" alt="Fahrrad-Symbol_01_KMJ" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Fahrrad-Symbol_01_KMJ-300x183.png" width="300" height="183" /></a>Der gute alte Drahtesel</strong></p>
<p>Das Fahrrad ist wohl als umweltfreundlich bekannt. Und ordentlich strampeln ist gesund für Körper und Seele – auch das ist nichts Neues.<br />
Dennoch wird das „gleitende Pferd“ gerne madig gemacht: Gefährlich sei es in der Stadt zu radeln – ja, und dann noch die vielen Abgase!<br />
Es stimmt, dass es nicht angenehm ist, zwischen dampfenden, stinkenden Auspuffen zu strampeln, aber: Es ist sicher um nichts gesünder, bequem im Auto zu sitzen, Abgase zu atmen und gleichzeitig welche zu produzieren. Gerade die Bewegungen jedoch, die man beim Radfahren macht, helfen mit, den Körper zu entgiften. Körpereigene, euphorisierende Stoffe werden freigesetzt.<br />
Diese gesundheitlichen Vorteile entstehen jedoch nicht, wenn man nur am Wochenende in der Natur fährt, sondern wenn das Fahrrad zum ständigen Begleiter wird. Außerdem: Mit einem schönen, gefederten Rad durch eine spätsommerliche <span style="color: #b7b57a;">Vollmondnacht</span> zu „fliegen“, dass lässt wahres Fahrgefühl -  wie man es im Auto wohl nicht erreichen kann -  aufkommen. Bleibt nur noch die Frage des Prestiges. Wenn man plötzlich nur noch per Rad unterwegs ist, könnten doch die Nachbarn glauben, man kann sich kein Auto mehr leisten.</p>
<p>Wer je Hamburgers ehemaligen Bürgermeister, Herrn von Dohnany, standesgemäß im Nadelstreifenanzug zu seinen Terminen radeln sah, braucht sich diese Frage nicht mehr zu stellen. (&#8230;)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; &#8220;Wellness Care&#8221;</title>
		<link>http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-wellness-care-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Alltag eines „Stars“ Es gibt viele harte Jobs auf dieser Welt, aber ich kenne keinen Beruf, der auf diese seltsame Art und Weise so stressig ist wie der des &#8220;Stars&#8220;. Ob Fernsehen, Theater oder Film, es gibt für jemanden, &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-wellness-care-7/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"><strong><span style="text-decoration: underline; color: #b7b57a;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/1h343_bild.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3631" alt="1,h=343_bild" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/1h343_bild-224x300.jpg" width="224" height="300" /></a>Vom Alltag eines „Stars“ </span></strong></p>
<p style="text-align: left;" align="center">Es gibt viele harte Jobs auf dieser Welt, aber ich kenne keinen Beruf, der auf diese seltsame Art und Weise so stressig ist wie der des &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Stars</span>&#8220;. Ob Fernsehen, Theater oder Film, es gibt für jemanden, dessen Gesicht bekannt ist, sehr viele Schwierigkeiten, die zwar einzeln betrachtet lächerlich winzig sind, die aber durch ihre ständige Präsenz eine ganz besondere Art von Kraft kosten, die ein Mensch im normalen Leben nicht braucht.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Für jeden ist das Leben voll mit alltäglichen Anforderungen: die Arbeit außer Haus, der Haushalt, Gesundheit und Krankheit, Kinder, Liebe, die Vergänglichkeiten im allgemeinen und der Tod im Besonderen. Zu all diesen Dingen, die jeder kennt, kommen bei einer <span style="color: #b7b57a;">bekannten Persönlichkeit</span> oder bei einem &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Star</span>&#8221; das öffentliche Auge, <span style="color: #b7b57a;">die Medien</span>, in denen man vorgeführt und manchmal auch ausgenutzt wird. Ganz normale Dinge, die man im Leben ebenso erlebt oder die man als lebendiges Wesen so tut, werden wie unter einem <span style="color: #b7b57a;">Vergrößerungsglas</span> betrachtet und kommentiert. Diese zum Teil abenteuerlichen Lügen und Ungerechtigkeiten stellen wie auch die Liebe und die Zuneigung des Publikums besondere Anforderungen. Vor allem letztere sind insofern ein besonderes Erlebnis, da es nicht immer leicht ist, spontan darauf zu reagieren.</p>
<p style="text-align: left;">Ich möchte an dieser Stelle etwas bemerken, das mir seit längerem unter die Haut geht. In den letzten Jahren passiert mir immer häufiger etwas, das ich früher weder bei mir noch bei anderen prominenten Persönlichkeiten gesehen habe. Es kommen mir Menschen, meist Frauen, entgegen, sprechen mich an: &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Ach, Sie sind doch die Christine Kaufmann</span>&#8221; und umarmen mich kräftig. Mir sammelt sich dann immer Wasser in den Augen (was man hinter meiner Brille zum Glück nicht sieht). An sich bin ich nicht jemand, der schnell weint, nur bekomme ich in solchen Augenblicken den Ausgleich für viele schäbige Seiten des &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Promi-Daseins</span>&#8220;. Es bedeutet nämlich, dass man etwas Menschliches auslöst. Dass man es geschafft hat, über die <span style="color: #b7b57a;">Medienhürde</span> zu springen, hinein in das Herz von jemand anderem &#8211; und zwar als Mensch.</p>
<p style="text-align: left;">Die andere, unangenehme Seite ist nicht so schlimm, wie man denkt. Es ist nur etwas gewöhnungsbedürftig, dass Krankheit oder Hochzeitsmeldungen, mehr oder weniger aufwendig, in den Zeitungen beschrieben werden. Das wirklich Schwierige am &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Star-Sein</span>&#8221; sind eine Vereinsamung und die Gefahr, dass man anfängt, sich selbst so wahrzunehmen, wie man in den Medien beschrieben wird. Das betrifft natürlich auch das Aussehen, das Image, das Bild, das man von sich selbst schafft. Die<span style="color: #b7b57a;"> Pflege der eigenen Schönheit</span>, egal wie gut sie ist, sollte nie etwas mit diesem Bild zu tun haben. Das Bild ist kein realer Maßstab (deswegen wurde es ja auch erfunden). Jedes Bild, ob Höhlenmalerei oder Passbild, hält den Fluss des Lebens auf, fängt ihn nur für einen kurzen Moment ein &#8211; aber auch das gelingt ihm nicht wirklich. Leider findet die Orientierung der schönheitssuchenden Menschen über Bilder statt &#8211; in der Werbung oder im Film -, und das ist ganz einfach falsch.</p>
<p style="text-align: left;">Ich erlaube mir, mich bei diesem Thema als <span style="color: #b7b57a;">Expertin</span> zu bezeichnen. Auch wenn ich kein Soziologie-Studium hinter mir habe. Vierzig Jahre im Showgeschäft &#8211; und dies mit ein paar blauen und doch kritischen Augen gesehen &#8211; lassen einen zum unfreiwilligen Experten werden. Einer meiner besten Freunde, der Maler Karl Alfred, sagt, dass ich (und natürlich jede andere Schauspielerin) in diesem Beruf drei Aufgaben zu bewältigen habe: Ware, Verkäuferin und Kaufhausdetektivin in einem zu sein.<br />
Für mich hat die Pflege meiner Ware &#8211; oder wenn man so will: meines Besitzes – in erster Linie das Ziel, dass sich mein Körper in einem guten Zustand befindet, weil sich über die intakte Einheit <span style="color: #b7b57a;">Gesundheit-Wohlfühlen-Schönheit</span> mein Lebensunterhalt verdienen lässt. Diese Einheit von Schönheit und Gesundheit ernährt aber mehr Menschen als nur mich: Kinder, Kindeskinder, Vermieter, Lebensmittelhändler, Bioläden, alle profitieren mit von meinem guten Zustand. Doch daneben ist viel wichtiger, dass ich nur dann, wenn ich mich wohl fühle, wenn ich mich selbst als schön und gesund empfinde, auch auf die Menschen um mich herum dieses Wellness-Gefühl übertragen kann, dass ich etwas von meinen positiven Gefühlen abgeben kann.</p>
<p style="text-align: left;">Das gilt für alle anderen Menschen genauso. Man kann nur dann belebend auf seine Umwelt wirken, wenn man sich selbst hegt und pflegt. Nur sind bei dieser Pflege – im Gegensatz zum sich immer weiter verbreitenden äußerlichen Schönheitskult &#8211; die &#8220;Innereien&#8221; das Ziel. Man könnte sagen, der kluge Mensch brüstet sich mit einer intakten und gut funktionierenden Leber, nicht mit den äußerlichen Folgen &#8211; wie strahlenden Augen.<br />
&#8220;Ach, meine Liebste, Ihre Leber scheint sich ja in einem großartigen Zustand zu befinden&#8221;, könnte man beim Tee einer Bekannten als besonders wohlmeinendes <span style="color: #b7b57a;">Kompliment</span> zuflüstern. (&#8230;)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; &#8220;Liebestöter auf 4 Pfoten&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Andere Länder , andere Sitten, andere Hunde, andere Unsitten Wir behielten unser Geheimnis recht lange für uns. Schienen wir doch mit einem absonderlichen Hund geschlagen. Der Liebestöter in seiner fatalsten Verkleidung, in dessen Gegenwart jeder Liebesakt zur Heldentat avanciert. Jede &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-liebestoter-auf-4-pfoten-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline; color: #b7b57a;">Andere Länder , andere Sitten, andere Hunde, andere Unsitten</span></strong></p>
<p>Wir behielten unser Geheimnis recht lange für uns. Schienen wir doch mit einem absonde<a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Karstadt-München-04.10.12-3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3626" alt="Karstadt München 04.10.12 3" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Karstadt-München-04.10.12-3-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>rlichen Hund geschlagen. Der <span style="color: #b7b57a;">Liebestöter</span> in seiner fatalsten Verkleidung, in dessen Gegenwart jeder Liebesakt zur Heldentat avanciert. Jede Umarmung: ein Kampf um Leben und Tod. Wir: die Gladiatoren der Liebe, denn seine Putzigkeit konnte jede Leidenschaft im Keim ersticken. Kaum etwas dämpft die Passion schneller als der dämliche Gesichtsausdruck eines ungebetenen Zaungastes. Stellen Sie sich meinetwegen das Plakat von „Vom Winde verweht“ oder „Casablanca“ mit der Beteiligung unseres haarigen Erotomanen vor. Eines Abends jedoch erfuhren wir, dass wir mit unserem peinlichen Geheimnis nicht allein auf dieser Welt waren. Wir stießen auf eine Betroffene.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;"> Das Ambiente des Abends</span>: elegant. Die Damen in langen Abendkleidern, der Champagner gut gekühlt und für heutige Zeiten relativ viel Personal. Wir waren auch elegant in Armani, doch leider mit dem Hund im Schlepptau. Dieser hatte sich immer mehr zu einer Mischung von <span style="color: #b7b57a;">Don Juan</span> und <span style="color: #b7b57a;">Hans Moser</span> entwickelt. Zwischen Liebeswahn und Grantigkeit hatte er wenig Spielraum, wahrscheinlich war das Zweite eine Folge des Ersten.<br />
Wir mussten ihn mitnehmen, da er angeblich während unserer Abwesenheit bellte und sich deshalb ein Zwist mit dem Nachbarn anbahnte. Nach dem Dinner saßen wir in der mit einem weißen Sofa ausgestatteten Bibliothek recht allein, als sich eine hübsche blonde Dame näherte.<br />
Erst mal das übliche Gespräch über Grisus Niedlichkeit.Dann das übliche Lamento meines Mannes. Das <span style="color: #b7b57a;">Hundedrama</span> betrifft ja hauptsächlich ihn. Er trägt nicht nur im, sondern auch außer Haus die Folgen. Er bewegt sich nur im Slalom über die Straßen, denn in der ständigen Vorausahnung schrecklicher Begegnungen muss er häufig die Seiten wechseln. Die Junkiemädchen mit ihren unangeleinten Werwölfen! Die tweedgekleideten Herrenreitertypen mit ihren Jagdhunden! Alle haben sie nichts anderes im Sinn, als Grisu zu hetzen. Er entspricht bestimmt ihrem Beuteschema. Er ist sozusagen für sie, die sie ebenfalls ohne Leine herumlaufen, ein Unterhund, den es zu erledigen gilt. Dann natürlich das <span style="color: #b7b57a;">HUNDECHAOS</span> im Englischen Garten, der uns dadurch auch verwehrt bleibt.</p>
<p>Die Dame, unsere geduldige Zuhörerin, war wirklich hübsch und hatte süße Möpse, einen davon auf vier Beinen. Scherz beiseite, sie hatte einen entzückenden Hund. Gottlob im oberen Stockwerk, denn andernfalls hätte es ein Chaos gegeben. Ihr verständnisvoller Gesichtsausdruck ermutigte mich, mir über das Hauptproblem Luft zu machen. Dass sie <span style="color: #b7b57a;">hundelieb</span> war, schien offensichtlich.<br />
Ich wollte jedoch erfahren, ob auch ihr Hund ein Liebestöter sei. Ich lockte sie mit einer provokanten Aussage: „Sex haben wir übrigens, seitdem er bei uns ist, selten und wenn, dann gestört (seufz!). Wahrscheinlich ist er das einzige Tier auf der Welt, das diese Probleme schafft.“<br />
Ihr Gesichtsausdruck änderte sich. Hastig schob ich nach: „Wir haben da offenbar ein einzigartiges Modell erwischt“.<br />
Der rote Mund verzog sich in ein missmutiges Schnäuzchen. Sie hob an und schilderte eine Szene, aus der wir eindeutig erfuhren, dass nicht nur wir so ein „Problemchen“ hatten.<br />
Die Atmosphäre des Raumes änderte sich, verschwörerische Mienen, geheimes Wissen, das Tabu wurde gebrochen. Das wahre Drama der Hundehaltung benannt. (&#8230;)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; &#8220;Körperharmonie&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 07:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Arzt, mein Helfer  Wie wichtig es ist, einen guten Arzt zu haben, weiß jeder. An welchen Maßstäben und Kriterien seine Qualität zu messen ist, weiß kaum jemand. Das liegt natürlich auch daran, dass viele von ihrem Arzt auf der &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-korperharmonie-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #b7b57a;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Arzt3_01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3619" alt="Arzt3_01" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/Arzt3_01-300x221.jpg" width="300" height="221" /></a>Mein Arzt, mein Helfer </span></strong></span></p>
<p>Wie wichtig es ist, einen guten Arzt zu haben, weiß jeder. An welchen Maßstäben und Kriterien seine Qualität zu messen ist, weiß kaum jemand. Das liegt natürlich auch daran, dass viele von ihrem Arzt auf der einen Seite zu viel und auf der anderen Seite zu wenig erwarten.</p>
<p>Eine Jugendfreundin von mir träumte immer, wie sie die Welt ändern würde: Wäre ich Königin, dann &#8230; Um das zu übernehmen: Wäre ich Königin, dann gehörte das Kennenlernen des eigenen Körpers zum Schulunterricht.</p>
<p>Man kommt aus der Schule und weiß, wie man Frösche seziert, wie sich Spinnen paaren, wie dieses und jenes funktioniert, aber ein rundes, klares Bild der Funktionen des eigenen Körpers hat man nicht. Oder warum zum Beispiel geben Kassen keinen Vorsorge-Unterricht? Das könnte wirklich lebendiges Lernen sein, weil jeder seine eigenen Erfahrungen mitbrächte. Zwar gibt es für Probleme wie <span style="color: #b7b57a;">Partnerschaft, Sexualität</span> usw. Gesprächsgruppen aber, soweit ich weiß, noch keine für das fundamentale Wissen über den eigenen Körper. Der Austausch bleibt fetzenhaft zwischen Joghurt und Aufschnitt im Supermarkt, wo eben kein richtiger Austausch möglich ist.</p>
<p>Nun sitzen aber viele Menschen beim Arzt, weil sie sich nicht wohl fühlen, und werden dort, wenn sie Pech haben, erst richtig krank. Der Vater von Kathrine Hepurn, der weltberühmten Schauspielerin, war Arzt und hatte eine große Familie. Kathrine erzählte mir einmal, dass ihr Vater, wenn jemandem in der Familie irgendetwas fehlte, nur entnervt sagte: „<span style="color: #b7b57a;">Viel Wasser, viel Wasser, nur viel Wasser trinken.</span>“ Tatsächlich ist Kathrine nie richtig krank gewesen.</p>
<p>Ich habe durch <span style="color: #b7b57a;">schlechte Erfahrung mit Ärzten</span> zum Glück gelernt, einige gute zu finden. Von Vorteil war, dass meine Urgroßmutter und meine Großmutter Ärztinnen waren. Meine Mutter hat zwar auch Medizin studiert, es dann allerdings aufgegeben, um meinen Vater zu heiraten. Egal, die Medizinmänner waren bei uns keine Götter in Weiß, aber ein guter Arzt wurde respektiert.</p>
<p>Es gibt ganz gewisse Dinge, die man von einem Arzt erwarten kann und soll. Der Arzt kann sicher keine Eheprobleme lösen, und er soll und darf auch keine Beruhigungstabletten verschreiben, nur um eine Frau mit ihren Problemen loszuwerden. Es kann aber sehr gut sein, dass man krank ist, selber nicht weiß, warum, und das unangenehme Gefühl hat, der Arzt weiß es leider auch nicht.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;">Den Arzt zu wechseln</span> kommt oft einem Religionswechsel gleich. Darf ich das? Werde ich gestraft? Kriege ich Krebs, wenn ich jetzt weggehe? Fallen mir die Zähne aus? Das Verhältnis zum Arzt ist ein partnerschaftliches, und das sollte auch die Richtlinien bei der Auswahl eines Arztes bestimmen. Ärzte sind Menschen mit Anti- und Sympathien und mit Eigenarten, die genau wie bei jedem anderen auch Disharmonien auslösen können. Natürlich ist es wichtig, zuerst mal für sich selbst zu klären, warum man denn einen Arzt nicht ausstehen kann oder warum man ihn mag.Wenn die eigene Einstellung durchleuchtet ist, gibt es folgende Punkte, die bei der Wahl des Arztes zu beachten sind.</p>
<p><strong><span style="color: #b7b57a;">1.</span></strong> Antwortet der Arzt ausweichend und unklar auf Ihre Fragen? Jeder hat das Recht auf eine verständliche Erklärung der Wirkung und Auswirkung der verschriebenen Medikamente. Die Beratung mit Ihrem Arzt muss der Wegweiser für Ihren <span style="color: #b7b57a;">Gesundheitsprozess</span> sein. Den Weg muss man selber gehen, aber nicht im Dunkeln. Ein guter Arzt erklärt und beleuchtet die Dinge. Er erklärt dem Patienten die Eigenverantwortlichkeit. Ein Gesundungsprozess ist Teamarbeit.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;"><strong>2.</strong></span> Beachtet Ihr Arzt bei der Verschreibung von Medikamenten von Ihnen erwähnte  <span style="color: #b7b57a;">Unverträglichkeiten</span>? Es ist schon vorgekommen, dass Patienten beim Durchlesen des Begleitzettels der Medikamente einen Wirkstoff entdeckten, von dem sie wussten, dass sie ihn nicht vertragen. Selbst wenn dieser Wirkstoff in geringen Mengen enthalten ist, verrät es eine nachlässige Einstellung des Arztes, dieses Medikament dennoch zu verschreiben. Solche kleinen Malheurs sind auf jeden Fall ein Zeichen dafür, den Arzt zu wechseln, denn es könnte nächstes Mal ein größeres passieren.</p>
<p><strong><span style="color: #b7b57a;">3.</span></strong> Werden Sie von der Sprechstundenhilfe und vom Arzt herabsetzend behandelt? Lassen Sie es sich nicht gefallen. Jeder von uns zahlt und hat das Recht auf eine anständige Behandlung.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;"><strong>4</strong>.</span> Ist Ihr Arzt indiskret? Es gibt Ärzte, die sich über die Ihnen zustehenden Rechte hinwegsetzen. Persönliche Bemerkungen in einem rohen Ärztestil sind unangebracht und verschrecken manche Patienten. Ein Patient offenbart sich ja in der <span style="color: #b7b57a;">Sprechstunde</span>. Gerade bei Zahnärzten, die pfuschen, habe ich Horrorgeschichten erlebt. Sofort den Arzt wechseln, ist alles, was ich sagen kann. Ein guter Arzt macht keine dummen Bemerkungen.</p>
<p><strong><span style="color: #b7b57a;">5.</span></strong> Ändert Ihr Arzt öfter die <span style="color: #b7b57a;">Diagnose</span>? Meistens sind es mehrere Dinge, die eine Gesundheitsstörung auslösen, also können auch mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Aber jedes Mal eine andere Krankheitsursache? Das kann nur heißen, Ihr Arzt tappt im Dunkeln, und das spricht nicht für seine Fähigkeiten, Ihren Körper heilen zu können.</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; &#8220;In Schönheit altern&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 11:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Identität (…) Bei  „zwangsjungen“, älteren Frauen, die mit Leoparden &#8211; Kniebundhosen herumlaufen, mit Fußkettchen und Extensions (angeschweißte Haare), vergeht einem die Lust daran, in deren Wissen einzutauchen. Zu viele Frauen imitieren die Jugend, anstatt ihre Erfahrung zu kultivieren. Selbstverständlich sind &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-in-schonheit-altern-6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #b7b57a;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/114204.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3606" title="Christine Kaufmann" alt="114204" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/114204-300x213.jpg" width="300" height="213" /></a>Identität</span></strong></span></p>
<p>(…)</p>
<p>Bei  „zwangsjungen“, älteren Frauen, die mit Leoparden &#8211; Kniebundhosen herumlaufen, mit Fußkettchen und Extensions (angeschweißte Haare), vergeht einem die Lust daran, in deren Wissen einzutauchen. Zu viele Frauen imitieren die <span style="color: #b7b57a;">Jugend</span>, anstatt ihre Erfahrung zu kultivieren. Selbstverständlich sind diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt.<br />
Die Jugend ist – auch durch ihre Leere – bestechend schön. Sie regt durch die schöne, glatte Fläche die Fantasie an. Teilweise habe ich den Eindruck, dass ältere Frauen mittlerweile schneller erröten als manch Jugendliche, die durch Pseudo – Erfahrung früh abgebrüht werden. Auch hier ist wieder die Überfütterung mit Bildern ausschlaggebend, die die Empfindsamkeit der jungen Frauen zwangsläufig verringert. Das hängt mit dem Unterschied der <span style="color: #b7b57a;">erotischen Empfindung</span> zusammen, welche eben aus einer anderen Zeit stammt. Das, was sich durch Abtasten des Gegenübers, das sich Vorwagen und Zögern  häufig statt Sex abspielte. Im Prinzip können wir hier die Folgen der missverstandenen Emanzipationen deutlich erkennen. Eine <span style="color: #b7b57a;">emanzipierte Frau</span> ist nicht jene, die mit allen schläft, sondern jene, die mit niemandem  schlafen muss.</p>
<p>Meine Generation hat sicher viele notwendige Veränderungen bewirkt, dennoch hat die sexuelle Befreiung sozusagen einen Scherbenhaufen hinterlassen. Den Scherbenhaufen der Erotik. Da ich große Enkeltöchter habe, bin ich in unserer Familie für Fragen dieses Themas zuständig. „Nana, wie war das früher? Wie waren die Kleider, Autos, der Umgang miteinander? Was ist Erotik und wie kann ich diese Atmosphäre wiederfinden?“ Ob ein „Mädchen“ nun jung ist oder alt, die Voraussetzungen sind gleich. Wo und wie stellt sich die erotische Wahrnehmung ein? Es ist an der Zeit, sich gegen „<span style="color: #b7b57a;">Stumpf ist Trumpf</span>“ zu wehren.</p>
<p>Das Abgestumpft-Sein und die Verrohung haben sich eingeschlichen. Subtil hat sich das Unsubtile vorgedrängt. Aber wogegen soll man sich wehren? Es ist denkbar einfach: &#8211; Pflege dein Misstrauen gegen das Wiederholbare wie Filme und Fotos – Öffne dich für das Einzigartige und die Magie des Augenblicks – Bestehe auf Haltung und Form.</p>
<p>Heutzutage muss man nicht für sexuelle Freiheit kämpfen, aber sehr wohl für den Raum, in dem erotisches Empfinden gedeihen kann. Wenn ich meine Enkel auf duftende Märkte und in Museen führe, präge ich nicht nur sie – ich bewahre auch etwas in mir. Der Verlust der erotischen Wahrnehmung bei älteren Frauen hängt nicht nur mit der Bilderwelt zusammen. Er entsteht auch aus der Art mit dem Leben umzugehen, aus der Identität, in die man schlüpft wie in ein Kleid. Allerdings ein Kleid, das man sich selber genäht hat. Ein geistiges und körperliches Gewand.</p>
<p>Für junge Frauen ist es leicht, auch hässliche Kleider zu tragen. Sie sind jung, glatt, können bauchfrei gehen und die hässlichen Fetzen tragen, die überall angeboten werden. Was aber ihren <span style="color: #b7b57a;">innerlichen Zustand</span> anbelangt, so trügt dieser Schein. Meine Enkel fänden es toll, in der Zeit meiner Jugend gelebt zu haben. In der Zeit der errötenden Mädchen. Ihnen ist das Kunststück gelungen, sich so zu gestalten, dass sie unverwechselbar aussehen und sind. Sie sind gottlob nicht die einzigen <span style="color: #b7b57a;">Anti-Barbies</span>. Das ist eine gute  Voraussetzung für ein Leben ohne das Joch der Banalität. Doch das Problem der Jugend soll hier nicht das zu beleuchtende Thema sein. In diesem Buch geht es nur um die Möglichkeit, sich als ältere Frau aus dem Dschungel der Lächerlichkeit zu retten. Man stelle sich vor, früher hätten die Mütter sich wie die Backfische angezogen und so die Generationsgrenzen überschritten!<br />
Wir merken gar nicht mehr, dass es kaum noch Kleidung für Erwachsene gibt. Es fehlt an einer Richtung, einer Definition oder einem „Look“ für die <span style="color: #b7b57a;">Schönheit der erwachsenen Frau</span>. Damit könnte sich auch die „Jugend“ wieder entspannen. Man muss nicht denken, dass dieses Problem nur die Menschen betrifft, denen es an Geld mangelt. (…)</p>
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		<title>Ich werde Urgroßmutter</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 14:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wellness Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun, da ich mit 40 Großmutter war, warte ich seit 8 Jahren auf Urenkel (unser &#8220;Gebär-Rhythmus&#8221; beträgt normalerweise alle 20 Jahre). Genau wie bei mir als Großmutter wundert sich die Presse nun, manche nett, manche nicht, wie ich mich denn jetzt &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wellness/ich-werde-urgrosmutter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3599" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/urn-newsml-dpa-com-20090101-130409-99-02625_large_4_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-3599" alt="Foto © Ursula Düren" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/urn-newsml-dpa-com-20090101-130409-99-02625_large_4_3-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto © Ursula Düren</p></div>
<p>Nun, da ich mit 40 <span style="color: #b7b57a;">Großmutter</span> war, warte ich seit 8 Jahren auf Urenkel (unser &#8220;Gebär-Rhythmus&#8221; beträgt normalerweise alle 20 Jahre). Genau wie bei mir als Großmutter wundert sich die Presse nun, manche nett, manche nicht, wie ich mich denn jetzt als <span style="color: #b7b57a;">werdende Urgroßmutter</span> fühle.</p>
<p>Ich bin sehr versucht zu sagen: <strong><span style="color: #b7b57a;">NUN SIEHT MAN WIE WIRKSAM MEINE KOSMETIK IST!</span></strong></p>
<p>Meine Gemeinde, die Frauen und Männer, wissen wie effektiv zum Beispiel das <a href="http://www.christinekaufmann.eu/Macadamia-kosmetik?gclid=CIux2PjOiLYCFUnwzAodlhcASA&amp;utm_source=Christine+Kaufmann+Ober-Haupt-Liste&amp;utm_campaign=9508959c4c-Produkt_Fokus_Lifting_Roller7_30_2012&amp;utm_medium=email"><span style="color: #b7b57a;">Macadamianussöl</span></a> in vielen meiner Cremes  ist.</p>
<p>Warum ich über die Jahre immer besondere Öle verwendet habe, zum Beispiel auch das tolle <span style="color: #b7b57a;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/Arganoel-Kosmetik-kaufen?gclid=CIb8oNmhwLYCFa3HtAodDg4Alg"><span style="color: #b7b57a;">Arganöl</span></a></span>,  ist ganz einfach. Im Öl steckt Kraft,und zwar ganz viel.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;">Macadamia Nussö</span>l  ist leicht, doch bindungsfähig. So kann man zum Beispiel unsere neutral riechenden Cremes gut mit Düften versehen.Gerade teste ich, als 61 Kilo schweres Versuchskaninchen, die Haltbarkeit natürlicher Düfte in Kombination einiger Cremes.</p>
<p>Da ich schon in meinem ersten Buch &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Körperharmonie</span>&#8221; eine These aufgestellt habe,die dem Zeitgeist entsprechend nunmehr als <span style="color: #b7b57a;">Wellness</span> bekannt ist, arbeite ich an kosmetischer Wirkung über das Wohlbefinden.</p>
<p>Hier noch mal eine Aussage aus dem Buch: &#8220;<span style="color: #b7b57a;">Wer sich wohl fühlt sieht gut aus</span>.&#8221; Neudeutsch heute auch als Wellness betitelt.</p>
<p>Gerade das Wohlbefinden spielt beim Vergehen der Zeit eine Rolle und so sehe ich meinem <span style="color: #b7b57a;">Urgroßmutterwerden</span> gelassen, bzw. mit Freude entgegen, die anderen werden sich halt daran gewöhnen müssen.</p>
<p>Meine Generation hat schöne Großmütter geschaffen.Wir können uns pflegen und bewegen. In meinem Fall, hauptsächlich um meine Enkel aktiv zu unterstützen.</p>
<p>Allerdings habe ich meine Enkel immer z.B. mit der <span style="color: #b7b57a;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/pflege/macadamia-body-butter.html"><span style="text-decoration: underline; color: #b7b57a;">Macadamia Body Butter</span></a> </span>versorgt und das ist Teil meiner Zuneigung. Denn da schließt sich der Kreis. Meine Großmutter hat uns Kinder auch immer versorgt. Ich danke ihr für Wissen,Liebe und Fürsorge,und versuche dies weiter zu geben.</p>
<p><span style="color: #b7b57a;"><em>In diesem Sinne, Ihre Christine Kaufmann</em></span></p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; &#8220;Meine Schönheitsgeheimnisse&#8221;</title>
		<link>http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-meine-schonheitsgeheimnisse-5/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 07:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Farbe &#8211; das Auge isst mit  (&#8230;)  Alle Welt weiß, wie &#8220;fahl&#8221; man sich fühlt, wenn der Himmel bedeckt ist. Die Auswirkung des Lichts auf das Wohlbefinden erlebt jeder mit den ersten Frühlingsstrahlen. Und das liegt nicht nur am Licht, &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-meine-schonheitsgeheimnisse-5/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/chk-Newsletter-Header-Fruehling.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3593" alt="chk-Newsletter-Header-Fruehling" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/chk-Newsletter-Header-Fruehling.jpg" width="1024" height="294" /></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline; color: #b7b57a;">Farbe &#8211; das Auge isst mit </span></strong></p>
<p>(&#8230;)  Alle Welt weiß, wie &#8220;fahl&#8221; man sich fühlt, wenn der Himmel bedeckt ist.</p>
<p>Die Auswirkung des Lichts auf das Wohlbefinden erlebt jeder mit den ersten <span style="color: #b7b57a;">Frühlingsstrahlen</span>. Und das liegt nicht nur am Licht, sondern auch daran, dass mit der &#8220;Befreiung des Himmels&#8221; von den Wolken die Farben wieder lebendig werden. Die Mischung aus Licht und Farbe weckt Frühlingsgefühle. Man fühlt sich beschwingt und kriegt Farbe ins Gesicht. Doch die Einflüsse sind vielfältiger, als man denkt. Während das allgemeine Wissen über die Kraft des Lichts gefestigt ist (sie reicht von Frühlingsgefühlen bis zur sekundenschnellen Entfernung einer Warze mit Laserstrahlen), ist es mit der Kenntnis von <span style="color: #b7b57a;">Farbbeeinflussung</span> nicht weit her. Das &#8220;Farbangebot&#8221; unseres modernen Lebens ist überwältigend – und aufdringlich. Die Möglichkeit, seinen persönlichen Lebensraum (und sich selbst) farbig zu gestalten, ist so groß, dass man &#8211; wie beim Hantieren mit einer Kreissäge &#8211; genau wissen sollte, was man tut. Man bedenkt bei Farben meist nur, wie man &#8220;darin&#8221; aussieht, und nur selten, wie es durch die Farben &#8220;in einem selbst&#8221; aussieht.</p>
<p>Tatsache ist, dass man sich durch die Verwendung einer gesunden Farbe auch vor jenen Dingen schützen kann, die unabänderlich scheinen, nämlich den Auswirkungen des Winters &#8211; dem sogenannten &#8220;Winterblues&#8221;.</p>
<p>Dazu eine persönliche Erfahrung: Im Winter 95/96 lag über Mitteleuropa &#8211; mit minimalen Unterbrechungen &#8211; monatelang eine schwere, graue Wolkendecke. Am ersten Tag ohne dieses &#8220;Großraumbürolicht&#8221; hörte ich von allen Seiten Aussprüche des Wohlbefindens: &#8220;Wie anders man sich doch fühlt, wenn die Sonne endlich wieder scheint! Heute geht&#8217;s mir richtig gut!&#8221; Ich selbst war zu dieser Zeit gerade auf Theatertournee, und mir schlug das traurige Wetter kein bisschen aufs Gemüt. Eine alte Gewohnheit hatte mich davor geschützt: Seit Jahren nehme ich auf Reisen meine eigene <span style="color: #b7b57a;">transportable Farb- und Duftwelt</span> mit. Diese Welt besteht hauptsächlich aus leichten weichen Tüchern und Decken, meinem Kissen und verschiedenen Duftkerzen. Die Tücher haben immer helle Farben (aber nicht zu grell): butterfarben oder creme (nie weiß), bananengelb oder apricot. In diese Welt eingehüllt, fiel mir das bedrückende Grau gar nicht so auf. Ich saß in Bus, Hotel oder der Garderobe ohnehin immer im &#8220;Sonnenlicht&#8221;. Dafür hatten meine Decken gesorgt. Die Fähigkeit, ohne viel Geld und nur mit ein paar Handgriffen eine eigene<span style="color: #b7b57a;"> Stimmungswelt</span> zu schaffen, kann man im Theater lernen. Der Bühnenbildner kann als Magier oder Medizinmann wirken &#8211; oder als Medizinfrau in meinem Fall.</p>
<p>Wenn ich mich auch nicht auf alles an mir selbst verlassen kann, auf die Klugheit meiner Sinne schon! Anscheinend gibt es Menschen, bei denen diese Empfindsamkeit stärker ausgeprägt ist (dafür fehlt es natürlich oft woanders).</p>
<p>(&#8230;)</p>
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		<title>Auszug aus Christine Kaufmann &#8211; Mein Doppelleben</title>
		<link>http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-mein-doppelleben-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Schutzengel  (&#8230;) Es war eine sehr gute Idee gewesen, nach Los Angeles zu fliegen. Der Ort, aus dem ich geflohen war, bot mir wieder eine Chance. Ich ergriff sie, diesmal nicht schüchtern und verstört, sondern mit der Kraft und der &#8230; <a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/buch/auszug-aus-christine-kaufmann-mein-doppelleben-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/los-angeles.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3582" alt="los-angeles" src="http://www.christinekaufmann.eu/blog/wp-content/uploads/los-angeles-300x201.jpg" width="300" height="201" /></a><span style="color: #808080;"><strong>Schutzengel </strong></span></span></p>
<p>(&#8230;) Es war eine sehr gute Idee gewesen, nach <span style="color: #b7b57a;">Los Angeles</span> zu fliegen. Der Ort, aus dem ich geflohen war, bot mir wieder eine Chance. Ich ergriff sie, diesmal nicht schüchtern und verstört, sondern mit der Kraft und der inneren Sicherheit, die man erst hat, wenn man weiß, was ein Verlust ist. Und wie weit man selber für diesen Verlust verantwortlich ist.</p>
<p>Am Flughafen von Los Angeles holte uns meine Freundin Justine ab, die sich, dem Zeitgeist entsprechend, vom Cowgirl in eine schicke Immobilienmaklerin verwandelt hatte. Das Millionen-Dollar-Haus, das sie gerade an den Kunden bringen wollte, wurde bis zum Verkauf unser Heim. Es lag im Hancock Park, einer seltsamen Gegend von Los Angeles. Sehr reich, sehr isoliert und so durch Alarmanlagen gesichert, dass man fast täglich aus Versehen, durch das Drücken falscher Kombinationen am Tor, die zuständige Wache herbei rief.<br />
Ich weiß nicht, was sich bei einem wirklichen Überfall abgespielt hätte, bei Fehlalarm kamen die respektgebietenden Wachmänner stets mit einem wissenden „Pearly-white“-Lächeln angesaust.<br />
Sorry, falsche Knopfkombination!</p>
<p>Das <span style="color: #b7b57a;">Wiedersehen mit meinen Töchtern</span> hatte diesmal nicht den leisen Anflug von Wehmut, der sich oft in die Freude einschleicht. Die Erinnerung an die schöne Münchner Wohnung, obwohl inzwischen aufgelöst, war ein Beweis dafür, dass ich imstande war, die Liebe zu ihnen mit meiner Lebensform in Einklang zu bringen. Dadurch hatten sie das Modell einer Mutter, die ohne Selbstverrat die eigene Wirklichkeit erfolgreich in die der anderen einzufügen weiß.<br />
Mein Eintreffen war, wie sich bald herausstellte, keine Minute zu früh. Manchmal erweist einem das Leben die Ehre, <span style="color: #b7b57a;">Schutzengel</span> zu sein.<br />
Alexandra und Allegra befanden sich in jener Phase naturgegebener Schönheit, die alle jungen Mädchen durchleben. Das Knospenstadium. Ich kenne keinen Ort der Welt, wo dieses Knospenstadium gefährdeter ist, als in Los Angeles.</p>
<p>Allegra war mehr denn je eine ungarische Zigeunerin, Alex ein echter Gainsborough. Wie mein Freund Spelman sagte: „Es ist schwer zu verstehen, wie aus dieser deutsch-französisch-ungarisch-jüdischen Mischung eine Engländerin entstanden ist.“ Ihre knospende Jungmädchenschönheit forderte anscheinend das ganze puritanische Misstrauen der Stiefmutter heraus.<br />
Als ich ankam, waren sie froh, mit mir offen über jene Dinge sprechen zu können, von denen in Los Angeles jedes Kind ab zwölf massiv bedrängt wird: Drogen und Sex.<br />
Alexandra kam oft mit ihren Freunden oder ihrem Freund, über den sie zu Hause gar nicht richtig sprechen durfte, zu uns.</p>
<p>Die Jugendlichen in Los Angeles behandeln die Elternfront gern mit glasiger Höflichkeit. Mir waren aber die glasigen Augen bekannt.<br />
Als Mutter unterschied ich mich wesentlich von der dortigen Norm. Es begannen sogar die Freunde meiner Kinder, mir über die Drogengewohnheiten der Jugend zu berichten. Es ist auch für den Europäer leicht zu verstehen, wie allein die Ausmaße der Stadt die Beziehung der Kinder zu den Eltern in eine zu große Ferne bringen können. Körperlich und seelisch. In jeder europäischen Stadt kann sich ein Teenager mit der U-Bahn oder anderen öffentlichen Verkehrsmittel selbstständig bewegen. Hier richten sich die „Beine“ der Kinder nach dem Portemonnaie und der Großzügigkeit der Eltern.</p>
<p>In <span style="color: #b7b57a;">Bel Air</span> gibt es nicht einmal Gehwege.<br />
Deshalb schaffen sich die Jugendlichen gern ihre eigene Welt, in der die Eltern keine Macht haben. Oft mit Drogen.<br />
Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Führerschein besaß, wusste ich wohl um die Hilflosigkeit und Frustration der Immobilität.<br />
Alex mehr als Allegra war froh, wenigstens einen erwachsenen Menschen zu haben, mit dem sie über das, was sie und ihre Altersgenossen bewegte, sprechen konnte, ohne deswegen verurteilt zu werden. Oder, noch schlimmer, Heucheleien zu hören.<br />
Sie wusste, dass ich auch Drogen probiert hatte, aber nirgends „hängen geblieben“ war.<br />
Der Grund dafür war für sie amüsant und einleuchtend: Menschen auf Drogen sind sehr langweilig. Der sich ständig wiederholende Zustand ist sehr lebensfeindlich, abgesehen von der Gefahr.</p>
<p>Auch als Konsument von „Pulvern“ unterstützt man Menschen, deren Gesinnung ungefähr so edel ist wie die von Waffenhändlern. Ich riet ihr, bei der nächsten Party nüchtern zu bleiben und ganz aufmerksam zuzuhören, was so gesprochen wird.<br />
Nach ein paar Tagen kam sie zu mir und erzählte, dass sie auf einer Angel-Dust-Party ihre Freunde prompt als sabbernde alte Herrschaften erlebt hatte. Natürlich lässt sich eine so weitläufige und komplizierte Thematik nicht auf so einen einfachen Nenner bringen. Aber wenigstens der <span style="color: #b7b57a;">Glamour des Verbotenen</span> war weg. (&#8230;)</p>
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