Mein Interview mit “mindart”

Im Oktober ist ein neues Magazin erschienen, das sich vorgenommen hat, Kultur, Nachhaltigkeit, bewussten Genuss und gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden: mindart. Sein Chefredakteur, Nicolas Flessa, hat mich für die erste Ausgabe interviewt. Herausgekommen ist ein sinnliches, nachdenkliches und humorvolles Gespräch über die erotische Kraft der Musik, das Gefühl, schon einmal gelebt zu haben, und neue, starke Frauen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Nicolas Flessa: Welche Künstler oder Denker haben Dich geprägt?
ich: Nur Künstler und Denker! Für mich ist ein guter Philosoph wirklich, was man sexy nennt. Ich finde das sexy, anziehend, verführerisch, belebend.
Nicolas Flessa: Welche Menschen waren das?
ich: Männer wie Goethe, Schiller, Adorno, aber auch Rupert Sheldrake, natürlich Günter Amendt, den ich über alles geliebt habe. Was für mich wirklich erotisch ist, sind Gedanken.
Nicolas Flessa: In Deinem neuen Buch “Lebenslust” empfiehlst Du, wild zu sein, unkonventionell,  sich die Träumer und Visionäre anzusehen – aber bitte immer mit Vernunft gepaart. Was bedeutet der Expertin für Sinnlichkeit der Verstand?
ich: Wir leben in einer Zeit, in der die Vernunft als lächerlich dargestellt wird und als freudlos. Aber in Wirklichkeit ist es doch die Vernunft, die uns in der Wildnis da draußen schützt. Umso mehr man riskiert, desto mehr braucht man sie, um aus diesem Risiko etwas zu lernen.
Nicolas Flessa: Wie verteidigst Du Dich gegen Deine eigene Schönheit?
ich: Mein Standard-Satz dazu lautet: Ich kann schön sein, wenn es unbedingt sein muss. Ich kann mich schon schön machen, auch jetzt noch. Davon abgesehen halte ich es gerne mit den französischen Maitressen. Die haben als Krone ihrer Schönheit immer Klugheit getragen, aber nicht besserwisserische Klugheit, sondern Lebensweisheit.

04_IMG_8455Die neue Zeitschrift mindart richtet sich an Sinnsucher und Weltverbesserer. Mit berührenden Porträts, umfangreichen Reportagen und interaktiven Elementen (u.a. ein witziger Kalenderwürfel) schafft sie nicht nur eine unterhaltsame Lektüre, sondern zugleich einen kreativen Raum für die Erschaffung eigener Visionen und Ziele. Neben mir finden sich in dieser Ausgabe auch Beiträge von und mit dem Vegan-Experten Dr. Ruediger Dahlke, der Sängerin Ayo, Geseko von Lüpke, Young Ho Kim, Kocku von Stuckrad, Arno Stern und Pierre Baigorry, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Peter Fox. Ihre Themen: Der Trend zum veganen Lebensstil, Musik als Religion, der Alternative Nobelpreis (der dieses Jahr u.a. an Edward Snowden ging), Yoga und Achtsamkeit, Spiritualität in der Moderne, Freiheit als Grundlage der Kindererziehung sowie Künstler, die sich für eine mutigere Politik engagieren.

Nicolas nennt mindart „die Kunst, seinen Geist zu gebrauchen“ – aber auch ganz konkret die Verbindung von sinnlicher Lektüre und Kunst. Jeder Artikel ist ein kleines Kunstwerk. Selbst das Cover ist von einer Meisterin der Papierkunst gestaltet und wird auch als Postkarte im Heft beigelegt. Natürlich darf auch ein Artikel nicht fehlen, der dazu anregen will, selbst kreativ tätig zu werden. Diese Zeitschrift will den „mindartist“ in seinen Leserinnen wecken!

mindart ist seit 15. Oktober im Handel und kann über die Webseite www.mindart-magazin.de auch als Schnupper-Abo bestellt werden. Viel Freude beim Lesen!

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Eine Antwort auf Mein Interview mit “mindart”

  1. Micheal sagt:

    It’s great to find an expert who can exialpn things so well

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