Auszug aus Christine Kaufmann “Wellness Care”

(…) Meine persönliche Schönheitspflege: Mein Make-Up ist keines im üblichen Sinne. Seit 15 Jahren verwende ich ein System, das Wasser und Seife als Basis hat- eine Idee, die von vielen Kosmetikerinnen verabscheut wird. Meiner Haut hat es gut getan, und obwohl ich diese Produkte verschiedener Firmen gemischt habe, ändert sich das Prinzip nicht. Heute verwende ich verständlicherweise nur noch die Produkte meiner eigenen Pflegeserie. Eine sehr gute Seife ist die sogenannte „Savon de Marseille“, sie besteht aus pflanzlichen Ölen. In Frankreich kann man die großen Seifenstücke in jeder Apotheke kaufen. Wenn ich die französische Seife nicht bekam, dann benutze ich die Seifen amerikanischen Firmen, die ihre Produkte mittlerweile auch in Deutschland vertreiben und die mit dem Wasser-Seife-Prinzip arbeiten. Sie bieten ausgezeichnete, sehr exotisch klingende Seifen an, die nur leider wahnsinnig teuer sind.

Durch jahrelanges Ausprobieren habe ich meine eigenen Schönheits- und Wellness-Rituale entwickelt. Ich beschriebe Ihnen hier, wie ich das klassische Wasser-Seife-Prinzip für mich abgewandelt habe. Keine Kosmetikfirma hat das gern, trotzdem bin ich der Meinung, dass man sich nichts einreden lassen sollte. Finden Sie heraus was für Sie gut ist und mit welchen Pflege-Ritualen Sie sich wohl fühlen.

1. Ich beginne meine Gesichtspflege damit, dass ich Hände, Hals und Gesicht  mit einem Öl (auch ein gutes Sesamöl tut es) einreibe. (Die Augen aussparen und mit einem speziellen Make-up-Entferner reinigen.)

2. Das Waschbecken wird mit heißem Wasser gefüllt, in das ich exakt zwei Tropfen meiner aromatherapeutischen Essenz gebe. Ich benetze die Seife mit Wasser und schäume mein Gesicht damit ein (wie früher die Männer mit der Rasierseife). Bei dieser Gelegenheit mache ich meine kleine Lymphdrainage. Das heißt, ich erledige drei Dinge auf einmal: aromatherapeutische Behandlung, Reinigung, Massage.

3. Das so behandelte Gesicht spüle ich mit dem heißen Wasser ungefähr dreißigmal ab. Diese Erhitzung hat mehrere positive Folgen- deswegen finde ich das System auch so genial. 1. Die Haut wird durchblutet, also entgiftet, und durch die Anregung der Zellteilung erneuert. 2. Die Haut wird auf natürliche Weise gepeelt, sie wird gründlich gereinigt, Pickel können sich öffnen und entfleuchen.

4. Unter kaltem laufendem Wasser gebe ich mir dann ein paar leichte Ohrfeigen, das strafft das Gewebe. (Bitte tun Sie das nicht, wenn sie zu Äderchen neigen.)

5. Von den meisten Firmen gibt es normalerweise separate Feuchtigkeits- und Fettcremes. Ich benutze stattdessen ein für mich zusammengemischtes Produkt mit für meinen Hauttyp entsprechenden Nährstoffen. Nicht nur im Sommer trage ich zusätzlich einen Sonnenschutz auf.

6.  Jetzt kommt das für mich Unerlässliche (es lässt sich einfach durch nichts ersetzen): Statt eines Make-ups verwende ich eine „Schüttellotion“; sie strafft die Haut und verfeinert optisch die Poren.

Lassen Sie sich beraten, es gibt hervorragende Produkte. Unter den Augen klopfe ich sanft eine Abdeckcreme auf und gebe über das ganze Gesicht einen Hauch Puder, denn Puder ist das einzige, was die weibliche Haut ab einem gewissen Alter samtig erscheinen lässt. Außerdem liebe ich den Geruch. Die überflüssige Menge kann man mit einer Puderbürste oder einem festen Pinsel abstreichen (in Richtung Ohren). Damit ist die Grundierung fertig. Sie ist Pflege und Make-up zugleich. Ich verwende abschließend gern Puderrouge an der höchsten Stelle meiner Wangenknochen, um sie zu betonen. Die Wimpern tusche ich grundsätzlich mit einer möglichst naturnahen Tusche. Die altmodische Spucktusche wäre am besten, sie ist nur kaum noch zu bekommen. Dunkles Make-up um die Augen steht mir nicht. Die kräftigen Braunen machen das auch überflüssig. Meine Lider sind noch halbwegs straff. Ich vermute, es hilft, regelmäßig Augengymnastik (Augenrollen) zu machen. Der Yoga- Löwe ist für die Straffung des Gesichts sehr effektiv, er ist übrigens das einzige, was ich in diesem Bereich für sinnvoll halte. Die Übung lässt einen zwar etwas seltsam aussehen, sodass man sie am besten nicht vor jedem macht, doch der Effekt ist phantastisch. Das Dekolleté und die Kinnlinie lassen sich damit (in Kombination mit der richtigen Schlafweise) sehr lange „körpernah“ halten. (…)

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Eine Antwort auf Auszug aus Christine Kaufmann “Wellness Care”

  1. Buck sagt:

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