Zum Skandal der vergangenen Woche! 3  Comments

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Zum Skandal der vergangenen Woche. Mir tut die Wortwahl leid, nicht die Tat.

Seit Jahren höre ich mir Beleidigungen an. Meist reagiere ich nicht, weil ich zu oft von der Person, die mich beleidigt, fasziniert bin.
Ich gebe ein paar Beispiele, biete kleine Anekdoten zum Verständnis an. Das Fundament ist mein Wissen um Wellness, meine Pflege, die in der frühen Kindheit wurzelt und die Tatsache, dass ich erst im Alter gelernt habe mich über Wohlbefinden und eine gewisse Hübschheit zu freuen. Diese Freude und das Abenteuer der ganzheitlichen Pflege steckt in meinen Büchern und meiner Kosmetik. Es ist Nichts, was man sich bei einem Chirurgen kaufen kann.

So, soviel dazu, nun zu meinen Anekdoten, die auf gewisse Weise das Vorspiel zum Eklat waren.
Ich habe eine Wäscherei Vis A Vis, dort wasche ich meine Wäsche und freue mich, wenn ich mich mit der Frau, die dort bügelt, unterhalte. Es herrscht in der Wäscherei unter der Woche eine Atmosphäre der Ordnung und  Konzentration, die mir gut tut. Gelegentlich bringe ich ihr Blumen, Sie ist nämlich sehr hilfsbereit und macht ihre Arbeit mit Sorgfalt, um nicht zu sagen liebevoll. Eines Tages traf ich auf eine Blondine, die ich öfter auf dem Fahrrad sehe. Sie ist das Opfer von einer Schönheitsbehandlung. Von den Wangen bis zum Kinn vollkommen deformiert. Wir fingen ein Gespräch an, so wie man über das Wetter redet. Eben innerhalb kürzester Zeit brachte Sie das los, was Sie mir schon immer sagen wollte. ”Sie waren nur während der Ehe mit Tony Curtis schön”. Nun was soll ich dazu sagen? Am besten Nichts.

Kürzlich traf ich einen Bekannten. Er war auch mal Schauspieler und ich kannte Ihn aus “Salomes” Zeiten. Schon damals sagte er, ich sei zu dick. Nun, in der Zwischenzeit war er Junkie, gottlob hat er sich kuriert, aber diese Zeit hat natürlich die eine oder andere Spur hinterlassen. Er rief mich an, um Mittag zu essen. Ich hatte gerade einen guten Tag. Es vergingen ein paar Minuten, bis er seinen Satz loswerden konnte: “Du machst bestimmt eine Alterskarierre, als Frau die nicht älter werden kann”
Zaghaft mein Einwand, dass mein Aussehen im Rahmen des Natürlichen liegt. Allein dieser Satz ließ sein verknittertes Gesicht noch pflaumiger erscheinen. Tröstend fügte ich hinzu: “In Linz spiele ich ja eine komische Alte”. Das beruhigte ihn ein wenig. Einige Wochen danach nun die Bemerkung auf der Party… Nun mir ist einfach der Kragen geplatzt! Was ich an dem Thema eigentlich spannend finde, ist, warum gerade ich beworfen werde?

Vielleicht weil ich, mit vielen meiner kosmetischen Wegbegleiter, eben einen anderen Weg gehe.Ich hab Nichts gegen das Altern, ich möchte es nur schön gestalten. Daher tut mir mein Schimpfwort leid, aber nicht die Wehr.

Einen schönen Herbst,
Christine Kaufmann

Cellulite No  Comments

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Cellulite

Was hilft bei Cellulite?

(…) So, jetzt zu einem Thema, über das ich mich schon seit Jahren ärgere. Es betrifft die Eigenwahrnehmung der meisten Frauen. Wenn Frauen sich über Cellulite ärgern, ist es, als ob sich ein Hund über sein Fell ärgert. Es gibt Bücher mit sehr präzisen Anweisungen zur Behebung von Cellulite und andere, die behaupten, Franzosen hätten die Cellulite erfunden, um damit dem Rest der Welt das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Cellulite gehört bei vielen Frauen einfach dazu. Das weibliche Fett ist anders aufgebaut als beim Mann. Man muss deswegen nicht genoppt sein wie eine Matratze, trotzdem sind gewissen Veranlagungen, vor allem bei der betont weiblichen Frau, einfach da. Ein runder Po tritt einfach nur äußerst selten in Verbindung mit superschlanken Oberschenkeln auf. Wir müssen uns frei machen von diesem absurden Modediktat. Das heißt nicht, dass man jene scheußlichen Depots züchtet, die sich ansammeln, wenn man den Körper aus der Harmonie bringt.

Als ich mir ein Bein gebrochen hatte, habe ich durch das damit verbundene Ruhigstellen erfahren, wie schnell sich plötzlich besagte Cellulite ansammelt. Ich hatte ein normales weibliches Bein mit Muskeln und mit einer kleinen „Garnierung“, mit der ich absolut leben konnte, und ein zweites Bein, das mir zeigte, was sich so alles deponiert, wenn man sich nicht bewegt. Sobald ich mich wieder aufs Rad traute, fingen die Depots an zu verschwinden, doch selbst nach über einem Jahr war das rechte Bein immer noch etwas dicker als das intakte. Ich habe daran gearbeitet, aber in dem Bewusstsein, dass die Kräfte, die die sogenannte Cellulite auf mein Bein „hexen“, auch meine Wangen rund und meine Haut am Körper weich zaubern.

Geholfen hat mir dabei Folgendes: Nicht essen, während man trinkt, und umgekehrt. Möglichst alles frisch, nichts Frittiertes, keinen scharfen und reifen Käse, viel Ananas, viele frische Früchte (Enzyme): Papaya, Mango, Kiwi, Äpfel, Melonen, Quark, Joghurt, Hefe, Früchte- und Gemüsesäfte ohne Zucker. Wenig Alkohol, bis auf ein gelegentliches Glas Wein. So gut wie keinen Kaffee oder schwarzen Tee und keine Erdnüsse. Dagegen viel Kräutertee, ruhig zehn Tassen am Tag.

Warum sollte ich mich wegen meines weiblichen Körpers hässlich und schlecht fühlen? Natürlich bin ich froh, wenn durch regelmäßiges Tanzen und den Verzicht auf zu viel Kaffee meine Schenkel glatter werden, nur – sie werden nie sein wie die Schenkel von Jan Ulrich. Das gilt für viele Frauen. Also seien Sie realistisch und stoßen Sie sich nicht an gewissen Zeichen der Weiblichkeit. Sowohl Renoir als auch Modigliani haben noch Bewunderung für das Weibliche gezeigt. Die Männer, die heute für die Frauenmode verantwortlich sein, interessieren sich ohnehin nicht für Körperkontakt mit Frauen. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Wellness Care

Falten No  Comments

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(…) Bevor man auf „Faltenjagd“ geht, sollte man sich darüber klarwerden, dass uns ohne die Fähigkeit, das Gesicht in Falten legen zu können, ein schreckliches Schicksal ereilen würde. Man könnte über den Gesichtsausdruck keine subtilen Nachrichten mehr signalisieren und hätte die Mimik eines Insektes. (So sehen leider auch viele Menschen aus, die sich alles haben wegliften lassen.) Außerdem würde uns – ohne Faltenwurfsmöglichkeit – nach dem ersten Lächeln das Gesicht in Fetzen herunterhängen. Was für eine Wahl!
Deshalb rufe ich auf, der „Falte an sich“ dankbar zu sein und sich mit etwas Vernunft an die „Faltenplage“ zu machen. Es gibt schließlich solche und solche. Die guten Falten sich diejenigen, die dem Gesicht im Laufe der Jahre eine Art Patina verleihen. Jeder von uns kennt Menschen, die mit der Zeit interessanter und über die Erfahrung auch verführerischer geworden sind. Obwohl diese Art von Attraktivität in unserer Kultur mehr für Männer gilt, bekommt die Mauer des Vorurteils einen Riss, der nicht zu übersehen ist. Im Filmgeschäft, in dem sich bei den Idolen gesellschaftliche Veränderungen sozusagen unter dem Vergrößerungsglas abspielen, ist Susan Sarandon die Ikone der weisen und wissenden Anziehungskraft. Im echten Leben hat die ältere (faltige) Frau eine Tradition im Vermitteln von Lebenskunst.

Warum, um Gottes Willen, haben trotzdem 90 Prozent aller Frauen eine derart panische Angst vor Falten? Die Antwort ist ganz einfach. Weil die Kosmetikindustrie – Hand in Hand mit ihrer in den Medien propagierten Werbung – uns Angst macht. Das ist Unsinn „gute Falten“ stören nicht. Andererseits können Falten auch eine Markierung, ein Signal für eine Schwächung der Organe sein. Diese Falten kommen und gehen. Sie sind keinesfalls mit jenen Mimikfalten zu vergleichen, mit denen ein Gesicht im Laufe der Zeit eine gewisse Art von Anziehungskraft gewinnt.
Wie gesagt, im allgemeinen Bewusstsein galten graues Haar und Falten bei Männern schon immer als Plus. Doch jetzt balancieren sich die Dinge aus. Das quälende Vorbild – ein im Sand liegender Adonis ohne Interesse an irgendetwas außer seiner eigenen Person – Backfischschönheit, an der man sich als Frau grämen soll, sozusagen um die Ohren gehauen. Realistisch sind beide nicht, und ich kann nur sagen: Lassen Sie einen Mann, der Zwanzigjährige bevorzugt, ruhig seines Weges ziehen. Man braucht das nicht zu werten. Ich bin überzeugt, dass Susan Sarandon gut auf solche Männer verzichten kann. Viele Frauen, die ich kenne und die bereits über vierzig sind, haben sich nicht über Einsamkeit zu beklagen. Nur auf den Mann, der die Jugend sucht, muss man verzichten können.
Wichtig ist es, sich selbst im Älterwerden positiv wahrzunehmen, und da ist es elementar zu entscheiden, mit welchen Falten man gern lebt. Die meisten Falten sind heutzutage auch ohne Chirurgie zu entfernen. Das geht natürlich nur im ganzheitlichen Sinn. Wenn zum Beispiel ihr Zinkhaushalt verarmt oder gestört ist, wird es nicht helfen, sich mit einer teuren Creme das Problem vom Hals (im wahrsten Sinne) zu schaffen. Nach einer Harmonisierung (in diesem Fall des Zinkhaushaltes) werden sich jedoch selbst hartnäckige Krähenfüße wesentlich mildern.

Im Übrigen ist es nicht die Falte per se, die „alt aussehen“ lässt. Es sind Müdigkeit und ein Mangel an Ausstrahlung. Das vertieft sich natürlich, wenn man sich ständig Sorgen ums Älterwerden macht, statt sich über die Freiheit zu freuen, die einem das Vergehen der Zeit in Form von Wissen und Erfahrung bringt. Der philosophische Ansatzpunkt ist wichtig, denn ohne geistige Voraussetzung lässt sich nicht einmal ein gutes Gulasch kochen, geschweige denn ein verjüngendes Schönheitssystem entwickeln. Verjüngung bedeutet auf diesem Gebiet nichts anderes als die bewusste Unterstützung einer ständigen – auf Zellebene stattfindenden – Wiedergeburt, die sicher liebend gern einen geistigen Partner im eigenen Körper hat. Auf Körperebene sind Falten aller Art schlichtweg ein Zeichen mangelnder Durchblutung uns Elastizität und der Unfähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Meine Schönheitsgeheimnisse

Tai Chi, Quigong und Afro No  Comments

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Tai Chi

Tai Chi

Tai Chi: ist eine fantastische asiatische Bewegungslehre, die vor allem für ältere Menschen eine ganzheitliche Wirkung bedeutet.
Häufig wird unterschätzt, wie stark Beweglichkeit und ein Körperbewusstsein auch über die Fähigkeit erotischer Wahrnehmung bestimmen. Man kann in jedem Alter und fast jedem Zustand damit beginnen. Wo immer Chinesen leben, sieht man sie in der Gruppe üben. In einem Pariser Vorort, wo es immer viele Unruhen gibt, habe ich mit großer Faszination beobachtet, welche Kraft und Ruhe die Menschen bei ihren Übungen ausstrahlen. Sie bilden dort eine Gruppe, die von den äußeren, oft negativen Einflüssen völlig unberührt bleibt.
Eine Malerin aus meinem Bekanntenkreis hat mit  etwa fünfzig Jahren und stetigem Training eine absolute Jungmädchen-Figur.

Bei Thai Chi steht der Genuss im Mittelpunkt.
Mir persönlich ist es etwas zu ruhig. Mein „Typ“ braucht etwas schnellere Bewegungen. Wie erwähnt, ist es etwas zu ruhig. Wie erwähnt, ist es sehr wichtig, sich einem System zuzuwenden, das das eigene spiegelt. Tai Chi lässt sich nicht nur in Kursen, sondern durchaus über eine DVD lernen. Das bewegte Bild ist hierbei wichtig. Am besten übt man jedoch in der Gruppe, denn die Dynamik und auch die Atmosphäre spielen beim Energiefluss eine wesentliche Rolle.

Quigong: Wie Tai Chi ist auch Quigong eine asiatische Lehre. Allerdings ist es für Eingeweihte mehr als bloße „Gymnastik“. Hierbei geht es um Schwingung und sicher ist es gerade für Menschen, die sich nicht im Gleichgewicht fühlen, sozusagen aus ihrer Mitte „gefallen“ sind, etwas Wunderbares.
Diese Lehre ist besonders zu empfehlen, um nach einer Krankheit oder einem Verlust wieder zu sich zu kommen. Menschen, die die Tendenz haben, sich zu verausgaben, können sich damit beruhigen und wieder lernen, Kraft aus dem inneren Gleichgewicht zu tanken. Quigong kann eine Persönlichkeit verbessern, aber auch für diese Übungen sind Vertrauen und große Hingabe notwendig.

Afro: Leider gibt es in unseren Breiten so wenige gute Lehrer, dass ich es kaum wage, diese Tanzart zu empfehlen. Denn ohne guten Lehrer und eine gute Gruppe ist Afro tatsächlich gefährlich, da man die Knie bös überfordern kann.
Allerdings kann man sich mit einem guten Lehrer die schönste Figur ertanzen, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken. Dazu gibt es gute Laune und eine glatte Haut!

Auszug aus Christine Kaufmann – “Liebesgefecht – Erotische Geschichten” No  Comments

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Hammam

Hammam

Was bisher geschah:
Die schüchterne Journalistin Marie hat den Wellness-Bereich ihres Hotels aufgesucht. Trotz anfänglichen Missbehagens im verlassenen Hammam, beginnt sie jedoch, die befremdliche Situation zu genießen.

(…) Mit seinem sicheren Gespür nahm er jetzt Ihre Pobacken fest in die Hand und knetete sie. Es tat fast weh, doch es war angenehm, und er entließ ihre Rückseite mit einem Punkt für sich. Denn eines war klar in diesem geschlossenen Raum, weit weg von der Welt: In dieser dampfenden Unterwelt war er Herr, und wenn er wollte, konnte er alles mit ihr machen, was ihm beliebte.

Er stand auf, schüttete wieder wie ein Neptun Wasser über den ganzen gekachelten Saal, und bedeutete ihr, sie solle sich auf den Rücken legen.
Die Schale mit der zähen schwarzen Paste in der Hand, stellte er sich genau über sie, je ein Bein an einer Seite ihres Beckens, und find an, sie mit der Paste, einer Art öliger Seife, einzureiben. Damit hatte er ihren allerempfindlichsten Punkt getroffen. Sie liebte es, gewaschen zu werden. Gewaschen zu werden wie ein Kind. Nun ging es darum, ob sie sich diesen Wunsch erfüllen ließ, ohne dass es zu weit ging.
Jetzt benützte er wieder seinen Federgriff, zart wischten seine Hände über Füße, Fesseln, Schenkel, Bauch, Brüste und ah, er wollte doch sehen, ob sie sich zwischen den Beinen waschen ließ. Fast spürte sie schon seine Hand auf ihrer Scham, da sagte sie, und ihre Stimme klang weicher, als sie es wollte „No.“

Ob es der sanfte Ton war oder ihre Aufrichtigkeit – sie zeigte, dass sie ihn meisterhaft fand, nur, sie war da, um die Sorgen ihres Körpers zu entfernen, nicht für Abenteuer im Dampf -, auf jeden Fall gab er ihr die Hand wie einer kindlichen Prinzessin und stellte sie unter die Dusche mit einem perfekt warmen Wasserstrahl. Er wusch sie noch einmal, auch zwischen den Beinen. Doch er streichelte sie wie einen Lausejungen, und sie lachte ihn vergnügt an.
Jeder hatte sein Spiel gewonnen! (…)

Die Haut als Seismograph No  Comments

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Problem Tränensäcke

Problem Tränensäcke

(…) Die Haut ist das äußerlich sichtbare Organ, ein uns einhüllendes Schutzorgan, dessen Funktion weiter reicht, als man denkt. Sie schützt, ist eine Klimaanlage, atmet. Darüber hinaus ist sie eine Art Seismograph, der penibel abbildet, was sich im Inneren des Körpers abspielt, der verlässlich ankündigt, wenn unsere inneren Organe von Disharmonien befallen sind und das Blut verschlackt ist. Wer dieses Frühwarnsystem des Köpers nicht kennt und daher nicht darauf achten kann, wird krank. Das Erkennen oder Lesen äußerlicher Anzeichen war über Jahrtausende ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Diagnose. Eine Harmonie der Geist-Körper-Einheit zeigt sich in einer strahlenden und elastischen Haut und klaren Augen.

Die Augen mögen der Spiegel der Seele sein (romantisch gesehen, biologisch lassen sich leider oft Vitamin-A- und Zinkmangel, also Leberdisharmonien und ähnlich unromantische Faktoren erkennen), die Haut ist auf jeden Fall der Spiegel der Gesundheit. Schönheit ist immer das Ergebnis funktionierender Organe – das ist prosaisch, aber wahr.
Auch Veränderungen, die man als altersbedingt hinnimmt, sind es oft nicht. Sie haben gar nichts mit dem biologischen Alter zu tun und sind keineswegs unabänderlich.

Schlaffe Scheußlichkeiten, fahles Aussehen und Tränensäcke sind in 99 Prozent der Fälle nur äußerlich sichtbare Zeichen für eine chronische Überlastung der Organe.
Um diese These zu verstehen, braucht man sich nur einmal vor Augen halten, wie man vor, während und nach einer Grippe aussieht. Je nach Konstitution zeigen sich die Auswirkungen so einer Attacke auf verschiedene Weise. Ein Angriff auf den Organismus, sei es eine Erkrankung, anhaltende Fehlernährung oder einfach „sumpfen“, zeigt sich auf jedem Teil unseres Äußeren, das mit dem befallenen Organ korrespondiert. Zum Beispiel Tränensäcke bei schwachen Nieren oder ein aufgedunsenes Gesicht bei einem trägen Darm.

Wenn man nun von ganzheitlicher Schönheitspflege spricht, so bedeutet dies nicht die Suche nach einer magischen Lösung zur Beseitigung der Symptome, sondern die Behebung der Ursachen oder zumindest die Linderung konstitutioneller Prädispositionen. Ganzheitlich heißt, nicht nur eine Augencreme zur Reduzierung der Tränensäcke zu benützen, sondern die ursächlichen Zusammenhänge erkennen und in der Folge eine persönliche Strategie entwickeln und umsetzen. Bei Tränensäcken wurde die Strategie so aussehen:
1.  Änderung der schädlichen Gewohnheiten, also zum Beispiel eine Ernährungsumstellung.
2. Entgiftung und Belebung durch regelmäßiges Köpertraining.
3. Und schließlich die richtige Anwendung der Augencreme.

Bei so einem „Bodycheck“ ist es auch wichtig, nicht zu vergessen, dass der Mensch in seinem Körper Mitbewohner hat, ohne die er nicht leben könnte. Zum Beispiel die „guten“ Bakterien, die als Gastarbeiter in unserem Körper wichtig sind für Gesundheit und Schönheit. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Wellness Care

Wurzel und Blüten – Brutstätte Hollywood One  Comment

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Christine Kaufmann & Tony Curtis

Christine Kaufmann & Tony Curtis

(…) „Nichts ist je so gut oder schlecht, wie es scheint.“ Dieser Satz eines alten Freundes lässt sich direkt auf Ruhm anwenden. „Ruhm ist nie so gut oder schlecht, wie es scheint.“

Nach meiner deutschen Kinder- und italienischen Jungstarkarriere in Europa konnte ich etwa sechs Jahre lang in Hollywood hinter die Kulissen der Weltstar-Maschinerie sehen.
Ich heiratete mit achtzehn einen Weltstar, verweigerte mich der angebotenen Karriere und erlebte Tinseltown (Tinsel-Lametta) als Golden-Globe-Gewinnerin und meist schwangere Ehefrau.
Ich erlebte, der Begriff Weltstar ist relativ!

Eine der Sachen, die mich Tony Curtis vertrauen ließ, war seine witzige und souveräne Einstellung zum Star-Status. In den ersten Wochen unserer Ehe erlebte ich eine Art „Weltstar-Test“. Es war leicht, ihn nach dieser Geschichte zu lieben (leider war diese Anekdote nur der Beweis für oberflächliche Stärke).
Einer unserer illustren Gäste, der Galerist Richard Feigen aus New York, brüstete sich während des Abendessens mit einem Geheimtipp, was kubanische Zigarren betraf. Der Import dieser Zigarren war und ist in den USA verboten. Im dunkel-getäfelten Salon, da wo die Männer nach dem Essen rauchten, gab Richard Tony eine Telefonnummer, um gleich an diesem Abend kubanische Zigarren in New York zu bestellen. Der Lieferant dieser verbotenen Ware bekam den Tabak aus Kuba und ließ die Zigarren in New York rollen. Wie verboten, wie aufregend! Die Kubanerinnen drehten die Tabakblätter über den Schenkeln zur Zigarre. Allein diese Fantasie reichte, um Riskantes zu wagen…!
Tony rief den Zigarrenhändler in New York an und fing an, die Bestellung aufzugeben. Diese erinnerte mich (als Münchnerin) ein wenig an den Buchbinder-Wanninger-Sketch von Karl Valentin.
Es gab ein längeres Hin und Her; Wie lang, wie dick, welcher Tabak und dann, schlussendlich, welche Gestaltung für die Banderole. Nachdem man sich über die Gestaltung geeinigt hatte, bestellte Tony eine große Menge der hand- (und schenkel-) gedrehten Kleinode. Es ging, wie so oft, um Tausende von Dollars. Als Höhepunkt des Gespräches sagte Tony dem Zigarrendreher seinen Namen. Selbst im sanften Kerzenlicht zeichnete sich ein besonderer Gesichtsausdruck ab. Es fehlte wohl an der üblichen Reaktion auf den Namen.
Statt der sonst üblichen Andacht fragte der Mann am anderen Ende der Leitung, ob er (Tony Curtis) so nett sein könnte, seinen Namen zu buchstabieren?
Allgemeines Schmunzeln, wir Damen in raschelnde Seide gekleidet, die Herren im schwarzen Anzug, Tony buchstabierte gnädig, mit souverän wirkendem Lächeln: T-O-N-Y (hahaha) C-U-R-T-I-S für (so der spöttische Gesichtsausdruck) einen der wenigen Menschen auf der Welt, der NICHT wusste, wer das ist!!!
Vier Wochen später kam die teure Packung an. Auf der Adresse stand: PONY CURPIS. Er wurde mindestens zwei Wochen von uns mit „Pony“ angesprochen. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Scheinweltfieber

Wenn der Platzhirsch röhrt No  Comments

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Wenn der Platzhirsch röhrt

Wenn der Platzhirsch röhrt

Wer, wie ich, schon über Krähenfüße und Körperteile verfügt, die nur mittels Disziplin der Schwerkraft trotzen, weiß, dass Eifersucht, Neid und Spekulation nicht durch Makellosigkeit ausgelöst werden, sondern durch die Fähigkeit, sich nicht von Makeln tangieren zu lassen. Seit einigen Wochen habe ich das dubiose Vergnügen, Anlass für Spekulationen gegeben zu haben – und das mit derartig Banalem, dass der Anlass lediglich ein gärendes Problem aufgedeckt haben muss: Die Gefährdung alter Beziehungsstrukturen nämlich.

Was sich gemeinhin als Emanzipation versteht, ist in Wirklichkeit eine Farce, denn die Frau hat eines nicht erreicht: Sie wird von anderen Frauen so gut wie nie geliebt. Dort, wo die Freiheit eine für Frauen wichtige Rolle spielen sollte, fällt die Frau in ein tiefes Loch ohne Boden, Netz und Griff. Es ist das Recht auf einen Platz in dieser Welt, der ihr gehört und den sie nicht durch einen Platzhirsch markieren lassen will und muss.

Meine Konfrontation mit diesem Problem ist erwähnenswert, weil es so lächerlich ist. Das Lächerliche ist viel bedrohlicher als das Ernsthafte, weil es so gar nichts Wirkliches auslösen kann und deswegen lediglich als irritierendes Detail im Bild eines Lebens für den Betroffenen und den Beurteilenden (den Leser) existiert.
Fotos von mir mit Männern in der Öffentlichkeit werden in jüngster Zeit in den Zeitungen fast immer mit Bildunterschriften abgedruckt, die auf sexuelle Beziehungen hindeuten.
Diese Mutmaßung  ist für mich nur in einer Hinsicht schrecklich. Es bedeutet, dass Freundschaften zwischen Männern und Frauen wesentlich verfemter sind als Affären. Denn eine Frau, die es schafft, mit Männern Freundschaften zu haben, betritt eine Männliche Domäne und nimmt sich dadurch das Recht auf einen eigenen Platz.
Das wird in unserer Gesellschaft nicht akzeptiert, denn es bedeutet die Transzendenz all jener Lebensregeln, denen die meisten verfallen sind. Ohne Begehren wird die Liebe nur im Religiösen akzeptiert. Die Frau hat sich gefälligst an das Urbild der Sünderin zu halten. Vor allem die Frau, die als verführerisch gilt.

Liebe zwischen Frau und Mann hat sich an den Turnus von Appetit und Übelkeit zu halten, daneben gilt höchstens noch die Macht der Gewohnheit; aber sich als noch paarungsfähiges Weib an den Bereich der universellen Liebe zu machen, löst Skandale aus, denn die Hure unserer Gesellschaft ist nicht die Frau, die sich verkauft, sondern jene, die man nicht bezahlen kann. Egal, wie selbstständig eine Frau ist, die meisten „besten“ Freundinnen werden ihr den Mann mit Geld als Partner wünschen, denn er verfügt über Platz, und ein Plätzchen auf Erden kann, wie im Tierreich, nur der Mann verteidigen.
Diese in der Steinzeit sicher legitime Fürsorge hat bis zum heutigen noch einen unterbewussten Stellenwert, dem sich keine Frau endgültig entziehen kann. Eine Ausnahme ist der Kreis der sapphischen Liebe, denn da gelten auch männliche Spielregeln. Es sind übrigens Frauen, die sich am meisten bedroht fühlen, der Grund für diese Verurteilung ist nur in der obersten Schicht psychologisch erklärbar. Sie stammt aus einer alten Angst, keinen Platz zum Leben zu haben.
Da spielt der Mann die größte Rolle; und die ist so tief verwurzelt, dass Selbständigkeit nie mehr tun kann, als diese Angst überdecken. Kommt nun eine Frau daher, die glaubt, keinen Mann als Platzhirsch zu brauchen, werden all diese Ängste unbenannt und unerkannt aufgewühlt. Die Folge: Sie wird in jeder denkbaren Form diffamiert.
Die Frauen sind nicht neidisch auf den Mann, sondern den Platz. Ein Freund und die Fähigkeit zur Freundschaft mit einem Mann lässt diesen Platz zum Luxus werden, denn es gibt kein Schwanken. In der Freundschaf mit einem Mann lässt diesen Platz zum Luxus werden, denn es gibt kein Schwanken. In der Freundschaft ist die Liebe freier. Die sogenannte Liebe, die unbedingt mit Paarung zusammenhängt, stammt aus der Zeit, in der unsere Vorfahren noch in den Bäumen saßen. Der Bereich freundschaftlicher Beziehungen ist ein Pioniergebiet, das sich zu erobern lohnt, auch wenn man als Hexe gilt. Man verbrennt mit der Hexe nicht die eigene Angst. Sie wird nur kurzfristig betäubt. Der Zerstörungsrausch ist so kurzfristig betäubt. Der Zerstörungsrausch ist so kurz wie jeder andere, aber für die Betroffenen ist es ein Moment der Wahrheit.

Freundschaft zwischen Mann und Frau ist nicht nur ein Schritt zum Frieden, sondern hat den Frieden als Voraussetzung. Warum also sollte man heutzutage noch in Beziehungen haften, bei denen mit der Keule das Revier bestimmt wurde? Und in denen die abhängige, grimmige Frau dem Mann alles gab – außer Freundschaft?

Auszug aus Christine Kaufmann – Frauenblicke

Die immer wieder junge Zelle No  Comments

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Zellerneuerung

Zellerneuerung

Jedes Wesen auf diesem Planeten ist eine biochemische, biophysische Einheit und Teil eines Netzwerkes. Eine Vielfalt bekannter und sicher eine weitaus größere Anzahl unbekannter Einflüsse wirken auf jede dieser Einheiten, auf jeden Organismus ein. Wir werden befruchtet, bestrahlt, belebt, befeuchtet, verwirrt oder ausgedörrt; ganz nüchtern gesehen ist ein Mensch samt Charme, Aussehen und Geruch lediglich das Ergebnis seiner Stoffwechselprozesse.

Stoffwechsel ist der Austausch von Materie und Energie, wobei aus dem einen das andere wird. Dies Wunderwerk bedeutet, dass aus einem weichgekochten Ei Haare und Nägel „gebaut“ werden und aus einer Liebesnacht ein ganzes, süßes Baby.
Pflanzen haben es scheinbar leichter als Menschen. Licht, Luft, Wasser und Erde et voilà – schon ist man eine Orchidee oder ein Baobab. Und den Sex, den lassen sie von „windigen“ Boten erledigen. Tja, schwerer dagegen hat es der Mensch. Ausgestattet mit einer an sich wunderbaren Phantasie, leidet er auch gern an Wahnvorstellungen, vor allem die ewige Jugend betreffend!
Derzeit grassiert die Anti-Aging-Verheißung – sie hat meine Zeitgenossen gepackt wie ein Fieber. Alles, was unter diesem Motto verkauft wird, läuft so gut, dass sich scheinbar kaum jemand Gedanken darüber macht, was es eigentlich bedeutet. „Gegen das Altern“ – der Denkansatz ist vermessen und ein wenig töricht. Wer lange leben will, wird altern. Doch es wird vor allem übersehen, dass das „Ensemble“ Mensch vielleicht im Laufe der Zeit an Frische verliert, die einzelnen Zellen jedoch, aus denen wir bestehen, vollziehen eine Wiedergeburt nach der anderen, arbeiten fortwährend an der Verjüngung. Daher ist „jung bleiben“ unmöglich. Nichts auf der Welt oder, wenn wir schon dabei sind, nichts im Universum bleibt, wie es ist; doch der Mensch besteht, solange er lebt, aus immer wieder jungen Zellen. Warum, fragt sich so mancher, sieht man nicht sein Leben lang so frisch und appetitlich aus wie mit zehn Jahren?
Eine Vielzahl von Einflüssen hindert die Körperzellen daran, schöne, exakte Kopien der Mutterzellen zu produzieren. Dennoch gelingt es manchen über lange Zeit, verdammt gute Kopien zu bilden. Ein gängiges Kompliment ist: „Sie haben sich ja gar nicht verändert.“ Streng genommen müsste es heißen: „Also, Ihre Zellen haben das Original erstaunlich gut kopiert.“ Diese Möglichkeit der natürlichen Verjüngung besteht, denn der Körper verjüngt sich ohnehin. Und so wie man Krankheiten heilen kann, lässt sich auch das schlechte Aussehen „heilen“.

Es gilt, günstige Bedingungen für die natürliche Zellregeneration zu schaffen, den nachwachsenden, jungen Zellen gewissermaßen eine gute Hebamme zu sein – und dafür ist Knowhow vonnöten. Um es gleich vorab zu sagen, das von mir angesprochene Knowhow hat eine lange Tradition. Es gab schon immer Frauen, die sich sinnvoll pflegten, lange bevor es Lifting und Anti-Aging gab.
Eine der Frauen, die ihre legendäre Schönheit über die übliche Zeitspanne hinaus bewahrte, war Diane de Poitier. 1499 geboren, wurde sie mit 37 Jahren die Geliebte des Königs und schaffte es, trotz reichlicher Konkurrenz, bis zu seinem Tod auch seine Favoritin zu bleiben. Zahlreiche Gemälde zeugen von ihrem Knowhow. Sie hatte ein interessantes Schönheitsritual (natürlich sagte man ihr Hexerei nach, so wie man heute jeder gut aussehenden älteren Frau Lifting nachsagt). Jeden Morgen ritt sie ganz früh durch die Wälder. Abgesehen von der üblichen Reitkleidung trug sie eine Maske aus schwarzem feinen Leder und Handschuhe aus dem gleichen Material. Die Ausritte waren lang und ausgiebig. Wie gesagt, die Freude an dieser exzessiven Sportlichkeit trug ihr den schlechten Ruf ein.
Betrachtet man dieses „Fitnesstraining“ im Licht neuester Erkenntnisse, konturiert sich das Bild einer bemerkenswerten Zellpflege. Diane kam sicherlich immer gut gelaunt von ihren Ausritten zurück, und es ist anzunehmen, dass sie und der König viel Spaß miteinander hatten. Könnten wir, wie Diane, die morgendlichen Ausritte zum Teil unseres Regenerationsprogrammes machen, so wäre es allerdings nicht das Gleiche. Denn obwohl die Menschheit zu Dianes Zeiten mit vielen Krankheiten, mit Pest und Cholera und mit widrigen hygienischen Bedingungen zu kämpfen hatte, war doch die Qualität des Wassers besser, und die Atmosphäre war noch nicht erfüllt mit der modernen Pest, dem Übermaß an freien Radikalen.

Auszug aus Christine Kaufmann – Beauty Guide

Zeitlos schöne Frauen No  Comments

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Zeitlos schön

Zeitlos schön

(…) Das Wort schön wird, wie der Begriff Erotik, in unserer westlichen Gesellschaften ständig missbraucht. Darum stehe ich mit diesem Adjektiv auf Kriegsfuß – nur, die deutsche Sprache ist arm an Alternativen. Und deshalb ist es wichtig, dass jeder Mensch in jedem Alter diesen Begriff, der für mich immer Zeitlosigkeit beinhaltet, klar für sich definiert. Schönheit entsteht erst im Auge des Betrachters, doch ist die Einordnung des Gesehenen durch gesellschaftliche Normen geprägt und wird ständig abgewandelt. Im Moment ist die Definition nicht sehr altersfreundlich. Dies mag zu einem großen Teil an unserer Werbewirklichkeit liegen, die leider immer mehr das Erleben der eigenen Wirklichkeit verstellt.

Für mich hat Schönheit bei Menschen immer nur eine Basis: die Paarung von Anmut und Humor. (…) Es kommt nicht darauf an, was man hat, sonders was man daraus macht. Alle Frauen verfügen zudem über ein Know-How, das dem eines Filmstars oder eines Fotomodells in nichts nachsteht, und sie zeigen, wie einfach es sein kann, seiner Schönheit auch mit Fältchen oder vielleicht sogar wegen ihnen, Zeitlosigkeit zu verleihen. Was immer den Reiz dieser Frauen ausmacht, es ich nicht das Jungsein, sondern ihr Selbstbewusstsein und der Wunsch sich gut zu fühlen.

Seit ich angefangen habe, Bücher zu diesem Thema zu schreiben, pflege ich mit vielen Frauen einen regen Austausch. Gelegentlich begegne ich bei Tourneen sehr attraktiven Frauen, die mir versichern, ihr gutes Aussehen hätten sie mir zu verdanken. Das freut mich natürlich, denn nur Menschen, die sich wohl fühlen, bewirken Positives. Ein solcher positiver Mensch ist ganz sicher meine beste Freundin. Wir kennen uns seit fast dreißig Jahren, waren gemeinsam jung und werden zusammen alt, was uns sehr amüsiert. In meinen Augen war sie nie witziger, strahlender und attraktiver als heute. (…)

Viele Dinge, die einen stören, kann man sehr wohl in Schach halten, und mit denen anderen sollte ein gepflegter Umgang möglich sein. Jeder Mensch hat Zonen, die so lala sind, und Zonen, die super sind. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Zeitlos schön