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Ostergewinnspiel

Ostergewinnspiel

Passend zu Ostern findet das Ostergewinnspiel statt. Zu gewinnen gibt es 10 x das neue Buch von Christine Kaufmann „Lebenslust – So kann ich mich jederzeit neu entdecken“. Die Bücher sind nicht nur handsigniert, sondern enthalten auch eine persönliche Widmung. Das Gewinnspiel läuft genau 24 Stunden und startet am 14.04.2014 um 12:30 Uhr und endet am 15.04.2014 um 12:30 Uhr.

Was muss ich tun um teilzunehmen?
Schreiben Sie einfach eine Email mit dem Stichwort „Ostergewinnspiel“ an info@christinekaufmann.eu und geben Sie Ihren Namen sowie Ihre vollständige Adresse auf. Jede vollständige Email gilt als Los. Pro Teilnehmer wird nur eine Email gezählt.

Wie erfahre ich, ob ich gewonnen habe?
Am 15.04.2014 nach Teilnahmeschluss werden mittels eines Losverfahrens die 10 Gewinner ermittelt und per Email benachrichtigt. Die Bücher werden dann schnellstmöglich nach dem Signieren verschickt.

Teilnahmebedingungen
1. Veranstalter der Aktion „Ostergewinnspiel“ ist der Christine Kaufmann Shop.
2. Teilnahmeberechtigt sind alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich oder der Schweiz haben. Nur Einsendungen mit vollständigen Adressdaten können gewinnen.
3. Laufzeit des Gewinnspiels: 14.04.2014 um 12:30 Uhr bis zum 15.04.2014 um 12:30 Uhr.
4. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
5. Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt und per Email benachrichtigt.
6. Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer und/oder die Gewinner von der Aktion auszuschließen, wenn die Teilnehmer/Gewinner falsche Angaben machen und/oder gegen diese Teilnahmebedingungen verstoßen.
7. Die beim Gewinnspiel erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels erhoben.

Stand: 14.04.2014

Blog zum Buch One  Comment

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Buchcover zu "Lebenslust - So kann ich mich jederzeit neu erfinden"

Buchcover zu “Lebenslust – So kann ich mich jederzeit neu erfinden”

Die DVD ist ein “Geschenk” zum Buch und ist zwar in einem Studio gedreht worden, aber es ist eben keine “Profi” DVD, wo man nicht schwitzt und fern der Wirklichkeit ist und noch mal extra Geld zahlen muss. Meine Videos Zuhause finden großen Anklang und daran hatte ich mich orientiert.
Es sind einfache Übungen, kleine Bewegungen mit großer Wirkung.
Es tut mir leid, wenn sich viele am Ton stören, es ist mit einem normalen Mikro aufgenommen worden und der Verlag und ich sehen es als “Goodie” zu den Fotos.

Jetzt etwas zu den Kommentaren:
1.) Der Grund für dieses Buch zu diesem Zeitpunkt ist nicht, möglichst viele Bücher zu machen, sondern es ist im Rahmen meiner Arbeitsplanung das letzte Buch zum Thema Wohlbefinden und eine schöne Silouette. Ab Herbst spiele ich 2014, 2015 und 2016 wieder Theater. Dann erfülle ich mir einen Traum, ein Buch mit Erinnerungen, nur für meine Kinder, Enkel und Urenkel. Das ist dann kein Buch für die Öffentlichkeit, sondern nur für uns.

2.) Nichts, was in diesem Buch steht, ist vorher schon mal von mir geschrieben worden. Das Buch ist ein kompakter Ratgeber mit Themen, die sicher bald MAINSTREAM werden, ohne dass ich dafür Anerkennung kriege. So sind Mitochondrien eigentlich noch nicht als wichtiger Bestandteil von Wellness beschrieben worden.
In meinem ersten Buch “Körperharmonie” schrieb ich als erste über freie Radikale, und was schrieb damals der Stern? Ich hätte, wie alle Schauspielerinnen, einen Ghostwriter. Das tat weh und war ungerecht.

3.) Nun ist das Thema Lebenslust schon seit einiger Zeit mein Hauptanliegen, das Buch “Verführung zur Lebenslust” beschrieb alle philosophischen Aspekte und das neue alle körperlichen Aspekte.
Auch “In Schönheit altern” enthielt Information zum guten Altern, aber ohne Bilder, Rezepte und Zeichnungen.

4.) Apropos Zeichnungen: Wie kann es sein, dass jemand die schönen Zeichnungen als hässlich bezeichnet?
Das ist gehässig und vorallem Geschmacksache. In meinem Buch “Liebestöter auf vier Pfoten” wurden die Zeichnungen zu Recht über den grünen Klee gelobt.

Also, “Lebenslust” ist eine Art Vermächtnis, in dem zeitloses Wissen vermittelt wird. Es ist einfach, praktisch und informativ. Die Bilder sind nicht bearbeitet.
Die Aufregung über Körperhaare scheint eine weltweite zu sein, siehe den Artikel in der Daily Mail vom 9 März 2014. Immer mehr Leute sagen, was auch Inhalt dieses Buch ist: Warum sollen natürliche Dinge abstoßend sein?

Es geht um Mut, wilde Vernunft und warum das glücklich macht.
In diesem Sinne, viele Grüße
Christine Kaufmann

Vagina No  Comments

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Auch die Schamhaarregion muss gepflegt werden

Auch die Schamhaarregion muss gepflegt werden

(…) Junge Frauen entfernen mittlerweile ihre Schamhaare, aus welchen Gründen auch immer. Die Schamhaare dienen jedoch auch als Schutz, und wer recherchiert, kann im Internet Horrorgeschichten zu diesem Thema erfahren. Auch kaum jemand spricht darüber, dass Schamhaare im Lauf der Jahre weniger werden.
Die Pflege dieser Region bedeutet Reinigung mit nicht parfümierten Seifen, Gels etc. und die Pflege mit Ölen. In vielen orientalischen Pflegeanweisungen steht: Die Vagina sollte immer auch eingecremt werden.
Vor allem ältere Frauen wissen dies nicht, denn wie gerade in einer englischen Studie veröffentlicht wurde, sind Frauen bereit, alles fotografieren zu lassen, nur nicht ihre Schamregion. Nun, wenn diese nicht gepflegt ist, kann man das verstehen.

Schamhaarpflege
Eine Bekannte von mir sagte, graues Haar auf dem Kopf störe sie nicht, aber da unten, nein danke. Sie färbt mit Naturfarbe, was sicher empfehlenswert ist. Wer färbt, muss das Innere abdecken, die Schleimhäute sind empfindlich und dürfen nicht mit Chemie in Berührung kommen.
Dazu müssen noch Haare da sein. Sämtliche Haarwuchsmittel für den Kopf wirken auch da. Die Menge der Schamhaare ist individuell sehr verschieden. Viele haben kaum noch welche auf dem Kopf, dafür noch einen Riesenbusch und umgekehrt. Bei einer Umfrage stellte sich heraus: Die befragten Männer bevorzugten natürliche Haarpracht, auch unten, aber gepflegt.
Es empfiehlt sich also für junge Frauen, keine radikale Enthaarung zu praktizieren, ein gepflegter Garten reicht. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Lebenslust-So kann ich mich jederzeit neu erfinden

„Tönen“ in Gemeinschaft No  Comments

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Die Seele durch Musik zu "putzen" ist extrem wichtig.

Die Seele durch Musik zu “putzen” ist extrem wichtig.

(…) Religionen haben das gemeinsame Singen klugerweise schon immer als Teil ihres Angebotes im Programm. Auf jeden Fall ist es empfehlenswert, eine Gruppe zu finden, bei der man „mitheulen“ kann. Ich selbst habe im Rahmen einer Tanzerfahrung mit dem sogenannten Afrodance das Glück gehabt, über meinen Lehrer Michelangelo zu erfahren, wie heilsam Summen und Singen bei so einer gemeinsamen Übung sind. Alle Mitschüler hatten nach der Stunde ein Gesicht, das vor vitaler Entspanntheit schimmerte. Klar und mit „geputzten Gefühlen“ ging man selbst im tiefsten Winter auffallend gut gelaunt nach Hause.

Stimme und Stimmung

Ein wichtiger Bestandteil jeder Übung ist das Mitsummen zur Musik. Deswegen spiele ich meist über einen gewissen Zeitraum bei meiner Gymnastik die gleichen Lieder. Ich lerne entweder den Text oder nur die Melodie. Dadurch entsteht automatisch ein Zugang zu etwas, was mir vom Gefühl her gefällt. Es mögen Gefühle sein, die ich mir im Alltag nicht leisten kann. (Zum Beispiel die Sehnsucht nach Menschen, die weit weg sind.) Statt diese Gefühle runterzuschlucken, ventiliere ich sie und sammle dadurch die Kraft, Geduld zu üben, ohne dass es mich krank macht.

Tipps

Musik ist morgens wichtiger als der Kaffee. Achten Sie bei der Auswahl darauf, wie Sie emotional darauf reagieren. Es hat wenig Sinn, sich aufs „nüchterne“ Ohr schon mit Musik aufzufüllen, die Sie mit den „Paarungsproblemen“ anderer belastet und runterbringt. Die Musik im Radio bringt zwar das Gefühl, in einer Dorfgemeinde zu sein, wo man in den Klatsch und Tratsch eingebunden wird, doch für das Harmonisieren mit den Kräften kann ich mir Besseres vorstellen. Es gibt eine Reihe ethnischer Klänge, die dadurch, dass man sie nicht versteht, auf doppelter Ebene wirken. Der Ton wird aufgenommen und nicht „verdanklicht“. Man kann mitsummen und – ohne das Gehirn intellektuell zu bemühen – Töne schaffen, die die Emotionen, also die Seele, putzen.

Mein absoluter Liebling ist Seilif Keita, ein afrikanischer Komponist. In seiner Musik ist für mich alles drin: Ich sehe die Wellen des Meeres, Blüten und den wiegenden Gang von Frauen, die ihre Kinder auf dem Rücken tragen – selbst wenn ich in einem Hotelzimmer im nebligen Norden bin. Die Wahl der Musik ist, ebenso wie die des Duftes, eine sehr persönliche. Es lohnt sich, ein paar Stunden Zeit zu investieren und sich in einem Musikladen beraten zu lassen.

Achten Sie darauf, sich eine Morgen- und eine Abendmusik zu besorgen. Für mich wäre zum Beispiel Wiener Walzer (der sich fantastisch für die Beschwingung am Morgen eignet) abends zu „aufputschend“. Für den Abend gibt es viele gute Klänge aus der „New Age“-Musik. Tagsüber kriege ich davon eingeschlafene Füße.

Meine Favoriten sind neben Seilif Keita indische Musik aller Art, Deep Forest und van Morrisons „Moondance“; aber auch Wagner-Ouvertüren finde ich fanstatisch belebend. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Meine Schönheitsgeheimnisse

Haut und Ernährung No  Comments

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Buchcover zu "Körperharmonie"

Buchcover zu “Körperharmonie”

(…) Sind die Augen der Spiegel der Seele, so ist die Haut der Spiegel der Gesundheit. Wie ein Barometer das Wetter anzeigt, so zeigt die Haut den Körperzustand an. Für eine anhaltende Veränderung zum Positiven der Haut muss von innen nach außen gearbeitet werden, und zwar zu 90 Prozent von innen und zu 10 Prozent von außen. Hautunreinheiten sind Körperunreinheiten und müssen ursächlich behoben werden. Während bei Falten und Flecken und Schlaffheit des Gewebes die Behandlung leicht auf einen Nenner zu bringen ist, gibt es bei anderen Hautproblemen Tausende von Ursachen. Mit etwas Disziplin und konsequenter Selbstbeobachtung wird es Ihnen aber möglich sein, selber die Ursache  zu entdecken.
Ein Arzt, auch wenn er noch so phantastisch ist, hat leider nicht die Möglichkeit, Sie ständig zu beobachten. Die Beobachtung machen Sie selber, und dann gehen Sie zum Arzt und besprechen die Behandlungsmöglichkeiten mit ihm.

Ich selbst habe auf sehr ungewöhnliche Art und Weise die Ursache von einer zyklisch erscheinenden Sommer-Akne entdeckt. Heute sind für mich Schokolade, Vitamin-B12-Spritzen und parfümierte Kosmetik tabu, wenn ich nicht aussehen will wie ein Streuselkuchen.
Also, vor Jahren bekam ich plötzlich jeden Sommer vom oberen Teil des Halses bis zum Dekolleté hin kleine rote Pickel (wie ein grausiges Kollier). Sie waren durch nichts zu erklären und somit nicht endgültig zum Verschwinden zu bringen. Cortison und Antibiotika waren die gewöhnlichen Lösungsvorschläge von Hautärzten, und unsäglich riechende Tinkturen von Heilpraktikern. Ich habe viele interessante Diäten ausprobiert, aber auch wenn die Pickel während dieser Zeit weggingen, so erschienen sie doch prompt nach Beendigung der Kur wieder. Der Zufall half mir, die Ursache meiner Akne herauszufinden.
Eines Tages flog ich im Winter – also pickelfrei – nach Australien, und kurz vor der Landung wurde das ganze Flugzeug mit einem Insektenmittel ausgesprüht. Später im Flughafen ging ich auf die Toilette, um mir das Gesicht zu waschen, und sah im Spiegel, dass ich plötzlich wieder auf Hals und Dekolleté meine scheußlichen kleinen Sommerpickel hatte. Mein Entzücken war unendlich, und ich meine dies nicht ironisch. Ich fand es so großartig zu wissen, woher die Pickel kamen, dass es meinetwegen doppelt so viele hätten sein können. Seither weiß ich, dass das Essen von gesprühtem Obst bei mir sofort diese Pickel hervorruft, ja es genügt schon, dass ich in ein Zimmer gehe, das mit einem Insektenvertilgungsmittel ausgesprüht wurde.

In jedem Fall sind Pickel ein Zeichen dafür, dass der Stoffwechsel gestört ist und der Körper nicht anders damit fertig werden kann, als dass er sein Problem an die Hautoberfläche befördert. Selten hat Akne nur eine Ursache. So kann zum Beispiel auch eine Kombination von falschen Speisen und Aufregung Hautunreinheiten jeder Art hervorrufen. Oder eine Sache, die man immer vertragen hat, kann mit dem Einzug der Schwiegermutter plötzlich Pickel verursachen. Doch einen Hauptauslöser gibt es meistens, und den können nur Sie selbst herausfinden.
Zinkmangel ist zum Beispiel oft für eine verminderte Heilungsfähigkeit der Haut verantwortlich. In einem späteren Teil des Buches, „Schönheitsprobleme, ganzheitlich gelöst“, sind die möglichen Ursachen von Hautunreinheiten angegeben. Anders als bei der Behebung von Unreinheiten ist es mit der Ernährung der Haut. Die Nährstoffe gegen Alterserscheinungen und zum Schutz der Haut sind leichter bestimmbar. Obwohl Dosierungen den individuellen biochemischen Bedürfnissen angepasst werden müssen, gibt es allgemeingültige Richtlinien. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Körperharmonie

Mein neues Buch 5  Comments

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Klicken Sie hier, um das Buch zu kaufen

Christine Kaufmanns neues Buch Lebenslust – So kann ich mich jederzeit neu erfinden“ ist ihr persönliches Verjüngungsprogramm.

»Jede Frau kann sich neu erfinden.« Christine Kaufmann zeigt in ihrem neuen Buch, wie das geht. Erster Schritt ist ein reinigendes Ernährungsprogramm, das in nur zwei Wochen für eine bessere Silhouette sorgt. Parallel dazu macht man ein einfaches Bewegungsprogramm, das Christine Kaufmann witzig und unkonventionell auf der DVD zeigt. Düfte und Farben sind wichtig, um die Psyche positiv zu stimmen, und die richtige geistige Einstellung, die Christine Kaufmann mit vielen Anekdoten aus ihrem Leben illustriert. Im zweiten Teil des Buchs wird der Körper bewusst geformt und verjüngt, von den Haaren zu den Füßen – bis hinein in die Zellen.

Reinigendes Ernährungsprogramm: Um es den interessierten CHK-Kunden leichter zu machen, folgen hier die direkten Bestellmöglichkeiten der im Buch genannten Artikel.

Flohsamenschalen
Die Schalen quellen im Magen bis auf das 20fache auf und bremsen so das Hungergefühl. Sie sind perfekt geeignet für eine ballaststoffarme Ernährung und regulieren gleichzeitig noch die Darmtätigkeit. Besonders schmackhaft sind sie in Säften, Molke, Mandel- oder Reismilch. → Die Flohsamenschalen sind hier erhältlich.

Moringa-Pulver
100% reines Pulver aus den Blättern des Meerrettichbaumes (Moringa oleifera), auch Wunderbaum oder Baum des Lebens genannt. Dieses Pulver bietet natürliches Vitamin C, Provitamin A und ist reich an pflanzlichen Ballaststoffen & Proteinen. → Das Pulver ist hier erhältlich.

Squatty Potty
Der Squatty Potty ist ein Toilettenstuhl, der Sie in die richtige Position bringt für eine besonders leichte Ausscheidung. Durch diesen Toilettenstuhl ist der Musculus puborectalis (Scharmbein-Mastdarm-Muskel) vollkommen entspannt und der Kolon (Dickdarm) kann vollständig entleert werden. → Der Squatty Potty ist u.a. hier erhältlich.

→ Das Buch ist u.a. hier erhältlich.

Klicken Sie hier für Fernseh- und Lesungstermine

 

Erobern No  Comments

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Buchcover

Buchcover

(…) Gerade beim Einkauf ist die erotische Entscheidung wesentlich. Ohne Eros kauft man Dreck.
Dabei ist es so einfach. Gegenstände, das reicht vom Pfirsich bis zum Kerzenleuchter, erhalten durch die Einstellung der Käufer zusätzliche Qualität. Ein erotischer Kauf macht das Gekaufte geradezu heilig. Aber auch die Qualität der Gegenstände kann erotisieren!
Für mich müssen die Gegenstände, die ich mir kaufe, immer ein kleines Opfer bedeuten. Ein Kleid, ein Bild, sogar Bücher, die ich bestellen muss, sind mir lieber als die im Schaufenster. Die Idee des Eroberns spielt eine große Rolle. Das Erobern ist vielleicht der Schlüssel, die Lade, das Geheimnis.
Wer nicht erobern will und kann, muss sich mit dem Abgepackten, mit Surrogaten zufriedengeben.
Eine fast körperliche Prägung meiner Jugend bedeutete der Milchkauf! Es gab noch Milch in Flaschen – nicht abgepackt und besonders. Meist war es Aufgabe der Kinder, sie zu holen.

Der Unterschied von damals und jetzt ist symbolisch. Das Kind erfuhr eine körperliche Teilnahme an jenem „Gebäude“, das eine Familie auch immer darstellt.
Diese Erfahrung verbindet somit erotisches, körperliches Empfinden mit Verantwortung.
Wenn ein quengelndes Kind sich heutzutage im Supermarkt über das Fehlen einer gewissen Schokolade aufregt, so ist leider die Prägung dieses Lebensgefühls abhanden gekommen.
Es ist klar, dass sich Wunsch und Sehnsucht und der Weg, diese zu erfüllen, ganz einfach in anderen Bahnen bewegen.
Das Körpergefühl und damit auch der Bezug zu den eigenen Fähigkeiten war definitiv ein anderer: Der Weg, der Gang zum Milchgeschäft, die sauber gewaschene Milchflasche im Einkaufskorb, das Angeben des Maßes – ein halber oder ein ganzer Liter. Das Abfüllen der Milch. Die weiße Flüssigkeit füllt die Flasche. Der ganze Vorgang, der Geruch, die Geräusche. All das gab mir das Gefühl von Verantwortung, Abenteuer und Geborgenheit.
Es vermittelte ein ganz anderes, prägendes Körpergefühl. Verantwortung und Besitz. Kostbare Gegenwart! Erotisch eben.

Deshalb empfinde ich es als Aufgabe, mit meinen Enkeln auf Märkten einzukaufen. Alles ist noch da, man muss es nur unterstützen. Wochenmärkte sind wieder aktuell! Man würde es nicht denken, aber gewiss hat das mit Erotik zu tun. Das Gefühl für die Einzigartigkeit der Umgebung prägt und öffnet auch die Wahrnehmung der Menschen. Der Duft des Brotes ist ebenfalls ein Teil der erotischen Wahrnehmung. Wer immer „dumm wie Brot“ als Sprichwort geprägt hat, muss selber ziemlich dumm gewesen sein.
Um sich der Überstimulation unserer Normalität zu entziehen, gibt es nur den Ausweg des bewussten Verzichts.

Kommunikation, ob mit Menschen, der Natur oder der Kunst, ist eindeutig eine Frage der Kultur. Was kultiviert man für sich? So einfache Dinge, wie gemeinsam spazieren gehen, bringen Ruhe und Wachheit. Das ist die Voraussetzung des erotischen Erlebens. Mit der Reduktion ist man allerdings wieder eine Art Pionier. Aber es lohnt sich. Es gibt nur wenig, das mehr bereichert als der Verzicht, letztendlich die wichtigste Voraussetzung für Genuss.

Erotik ist nicht gleich Sex!
Nicht nur nackte wohlgeformte Körper wirken erotisch, sondern vielmehr die Körperhaltung, Stimmfärbung und Sprachmelodie eines Menschen.
Schönheitsoperationen bringen vielleicht die Illusion von Jugend, doch wer glaubt, durch aufgespritzte Lippen, vergrößerte Brüste und Botox Erotik zu erzeugen, irrt. So avanciert man höchstens zum Sexobjekt.
Verschleiern Sie die Zeichen des Lebens, die den Körper prägen, nicht.
Machen Sie sich deren Charakter lieber zunutze und setzen Sie ihn in Szene. Nichts wirkt erotischer, als eine Frau, die mit sich und ihrem Körper im Einklang ist.

(…)

 Auszug aus Christine Kaufmann – In Schönheit altern

Das Auge No  Comments

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Der perfekte Lidstrich.

Der perfekte Lidstrich.

(…) Viele Kosmetikerinnen empfehlen schillerndes Augen-Make-up. Warum, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Ich halte Glanzpartikel auf dem Lid für wenig zuträglich, weil ich denke: Das einzige, was im Gesicht glänzen sollte, sind die Augen selbst. Jeder künstliche Schimmer entwertet diesen Glanz. Anders ist es mit Farben, matten Farben, wohlgemerkt. Theoretisch kann man nicht sagen, was einem stehen wird. Es kann im Extremfall ein zurückhaltendes oder sogar ein schreiendes Pink sein.
Lassen Sie sich nicht von Verkäuferinnen zur Eile anhalten. Probieren Sie nach Lust und Laune aus. Ein bisschen Zeit werden Sie dafür schon brauchen. Sie ist es wert!
Farbe hebt, optimal abgestimmt, die Augenfarbe hervor. Grüne Augen zum Beispiel lassen sich sehr effektvoll mit Zyklamrosa betonen. Aber bloß nichts Schillerndes! Sonst werden Sie schon sehen, was Sie davon haben.

Was den Farbverlauf angeht, so gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Entweder man zentriert sie auf dem Lid und lässt sie zum Jochbein hin auslaufen. Oder Sie tragen sie nur auf dem Lidbogen auf und belassen den Rest des Lides in seiner natürlichen Tönung. Sie können auch einen leichten Stift verwenden. Aber nie beides! Es würde unmöglich aussehen, denn das Auge verlangt nach natürlicher Trennung.
Ich will Ihnen das am Beispiel des Augenlides erläutern. Wenn Sie alles in einer Farbe zuschminken, sieht es unmöglich aus – jedenfalls sobald Sie in dem Alter sind, in dem sich die ersten Fätchen gebildet haben. Wenn Sie allerdings das unstillbare Verlangen empfinden, einem misslungenen Vorhang zu gleichen…nur zu!

Für den Tag sollten Sie nur Natürtöne verwenden. Aber lassen Sie uns jetzt vom Abend sprechen. Auch wenn Sie nicht den Mund, sondern die Augen betonen wollen, kann es durchaus reichen, wenn Sie sich auf einen kleinen Tupfer Farbe beschränken. Es muss nicht gleich der ganze Topf sein.
Und bedenken Sie immer das Licht, in dem Sie die Farbe zu tragen gedenken.
Auch für die effektvolle Umrandung des Auges gibt es zwei Techniken. Sie können scharf und weich konturieren. Probieren Sie beide Methoden an je einem Auge aus – und vergleichen Sie. Nur Sie selbst können entscheiden, was Ihnen am besten entspricht.
Den mit Abstand besten Stift bietet Shiseido an. Er funktioniert wie ein Filzstift – und muss auch so behandelt werden (also nach Gebrauch immer wieder gut verschleißen). Die Farbe gibt es in Nachfüllpatronen zu kaufen. Reicht hundert Jahre, wenn man den Stift nicht gleichzeitig zum Verfassen von Liebesbriefen oder Steuererklärungen verwendet.

Ein „langes“  Auge erzeugt beim Betrachter diese gewisse Spannung, macht erwachsen-weiblich, interessant. Wenn Ihnen danach ist, können Sie das Auge durch einen kleinen Strich an der Außenseite optisch verlängern. (Ich zum Beispiel sehe mit meinen Augen, rund wie sie sind, im Naturzustand aus wie Minnie Mouse. Wenn ich mich nicht gerade wie diese fühle, mache ich mir diese Technik der optischen Täuschung zu eigen.)
Wenn Ihre Augenpartie bereits sehr faltig ist, sollten Sie dafür einen scharf gespitzten Fettstift verwenden. Und übertreiben Sie nicht. Cleopatra gab’s nur einmal, und die soll schon lange tot sein.

Zeichnen Sie also immer nur den Augenwinkel nach. Wie weit zur Mitte hin Sie das Auge zeichnen sollten, hängt sehr von der Augenform ab.
Die Technik ist denkbar einfach: zeichnen, außen festhalten, zeichnen – unten auch.
Mit einem flachen Extrapinsel können Sie Linien, die zu scharf geraten sind, verwischen. Es wirkt besser, weicher.

Die dritte Möglichkeit gilt nur für den Abend – und für ausgesprochen „gute“ Tage. (An schlechten Tagen ist weniger immer besser als mehr.) Wählen Sie eine Farbe, die das Auge hervorhebt, und tragen Sie sie mit dem Finger auf das Lid auf. Das Wichtigste hierbei ist, dass Sie die Farbe einheitlich nach außen auslaufen lassen, wodurch ein sehr dramatischer Effekt entsteht.
Was die Wimpern betrifft, sollten Sie hauptsächlich den oberen Härchenkranz tuschen. Unten lieber etwas Zurückhaltung, sonst Kuhblick. Je nach Augenform tuschen Sie nach oben oder seitlich. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Lebenslust -Pflege der erwachsenen Schönheit

Auszug aus Christine Kaufmann – Liebestöter auf 4 Pfoten No  Comments

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Ein Liebestöter?

Ein Liebestöter?

(…) Das angewinkelte Bein scheint der magische Anblick zu sein, das Dekolleté für den Hund, wenn man so will. Offenbar ist es dabei nicht so wichtig, wem das Bein gehört. Dieser Umstand sollte weitere Probleme schaffen. Jedes Bein, am besten angewinkelt, bringt ihn in Rage. Wenn sich ein Trieb derart wahllos manifestiert, sind Frauen generell nicht angetörnt.
Im Tierreich verursacht das die so genannte Sexflucht. Obwohl er meist nur Fußtritte oder Flüche als Antwort für sein Werben erhielt, störten sie ihn nicht. Zumindest verhinderten sie nicht weitere Versuche.

So veränderte sich mit der Anschaffung eines Hundes unser Leben. Mühelos drang er dank seiner Cairnenergie in den Cairn der Chose vor.
Ein angewinkeltes Bein an sich verursachte beim ihm Testosteronturbulenzen wie Popcorn auf einer Herdplatte. Doch auch das schreitende Bein stieß ihn nicht ab. Weiblicher Besuch wurde von ihm schon im Flur attackiert. Anfangs, so schien es mir, wahllos. Doch später erkannte ich ein Muster. Er ist auf jeden Fall die Hundefassung von Bel Ami. Ob blond, ob rot, ob braun, er liebt alle Frauen.
Dennoch gibt es gewisse Prioritäten. Die da sind: Schuhe und Duft. Er liebt sie alle, doch manche mehr. Bei gewissen Bekannten war er derart echauffiert, dass keine Unterhaltung mehr möglich war. Auch das Einsperren im Nebenraum reichte nicht. Er verwandelte sich in einen Irrwisch, einen Dämon. Es reizten ihn auf jeden Fall vor allem die Schuhe, was mir nicht sehr hündisch vorkommt.

Eine mir bekannte Dame der Gesellschaft trieb ihn mit roten Pumps an den Rand der Raserei. Obwohl es der Dame, wie sie zugab, schmeichelte, denn wer erlebt mit über sechzig noch diese Zustände, die auf Französisch mit „Ce n’est pas l’amour, c’est la rage“ (Es ist nicht Liebe, es ist Liebestollheit) beschrieben werden.
Dieselbe Dame erschien später in einem Paar Gummistiefel mit Guccimuster. Obwohl einige Jahre zwischen den Besuchen vergangen waren, verjüngte er sich bei ihrem Anblick.
Gummi, Latex? Ist er ein „Fashion victim“, oder handelt es sich hier um eine nicht ausgelebte Stallmagdfantasie?
Seine Liebesattacken waren nicht altersabhängig, obwohl meine Enkeltöchter bei Besuchen abends schrille Schreie aus dem Gästebett von sich gaben. Er liebte sie schon sehr, die jungen Dinger. Doch auch meine Mutter mit fünfundsiebzig blieb nicht verschont. Wir schauten mit ungläubigem Entsetzen auf das ungleiche Paar, denn sie unterhielt sich seelenruhig mit uns, während er an ihrem Bein sein Glück versuchte.
Dieser Anblick brachte ein Gedicht hervor. Aus seiner Perspektive, als Erklärung gewissermaßen.

Für manche ist sie dicklich.
Ich liebe sie unschicklich.
Ich tarne meinen Liebesdrang
mit einem schnöden Raupengang.
Vorne gute Miene,
hinten Nähmaschine.

Um unsere Bekannten zu schonen und gesellschaftsfähig zu bleiben und nicht völlig in die Isolation zu geraten, änderten wir unser Leben. Weil wir eine erotomanische Bestie im Haus hatten, verlegten wir unsere Verabredungen zunehmend außer Haus in Cafés oder Restaurants.
Da setzte er dann eine Unschuldsmiene auf (auch nicht sehr hündisch) und tat so, als würde er sich ausschließlich aufs Fressen, Wedeln, Händchen schlecken und schlimmstenfalls aufs Verbellen fremder Hunde beschränken.
Mich beschleicht manchmal der Verdacht, dass er außer Haus bewusst dieses Adoptier-mich-Gesicht aufsetzt. Ja, ich habe ihn durchschaut. Er sucht ein neues Paar. Eine neue Wohnung, mit neuen, schön geschuhten Frauen, denen er im Flur auflauern kann. Doch vielleicht projiziere ich auch nur…
Er hat aber noch ganz andere Überraschungen in petto. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Normal müsste man sein 3  Comments

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Christine Kaufmann als kleines Mädchen

Christine Kaufmann als kleines Mädchen

(…) Viele Szenen aus meiner frühen Kindheit sind leicht „abzuspulen“. Die Überbelastung meiner späteren Kindheit war noch nicht da. Es war eine Kindheit, in der beide Eltern beschäftigt waren. Frei, ohne zu verwahrlosen, mit einem Bruder, der mich liebte und den ich liebte, zur Seite spürte ich nichts von jenem Druck der neurotisierenden Bürgerlichkeit, die es in einer „geordneteren“ Gesellschaft eher gab als im Deutschland der Nachkriegszeit.
Die Kulissen meiner Erinnerungen sind abwechselnd nach Holz riechende Baracken und Lager; Behausungen mit Improvisationscharakter. Mein Bruder und ich waren immer zusammen, und es war, als ob es mich ohne ihn gar nicht gegeben hätte.

Einmal wurde ich, wie damals üblich, in einer Eisenschüssel stehend vor dem glühenden Kanonenofen gewaschen; übermutig bewegte ich mich zu weit nach hinten und blieb mit einer Pobacke an dem heißen Ofen hängen. Es spricht für die Fürsorglichkeit meiner Familie und speziell meiner Meme, dass ich mich nicht an den Schmerz, wohl aber an die Pflege erinnern kann. Vier Wochen lang konnte ich nur auf dem Bauch liegen, den Po gesalbt…
Überhaupt war meine Meme eine Bilderbuchoma, weil sie ehrlich und realistisch war. Von ihr gewaschen zu werden war immer ein Luxusvergnügen. Wie kann ich es beschreiben, ohne falsch verstanden zu werden? Sie hat einen ganz gewaschen mit ihren kleinen, festen Händen, ohne auch nur eine Stelle zu übergehen und damit das wortlose Signal zu geben, dass gewisse Körperteile „bäbä“ sind.
Sie machte Eierkuchen ohne Eier, die so fein waren, dass man durchsehen konnte; und wenn etwas nicht passte, wurde es direkt ausgesprochen – kein stiller Druck, der uns verunsichern konnte. Wurde etwas angestellt, so hatten mein Bruder und ich es beide getan oder keiner. Wenn unsere Eltern sich stritten, verkrochen wir uns kichernd unter der Bettdecke.

Mein Vater hatte irgendwann eine große Scheune, in der er Radiokästen herstellte. Der Geruch von Sägespänen in Verbindung mit den für mich riesigen kreisenden Sägen hatte etwas Magisches, Märchenhaftes an sich. Ich besuchte ihn gerne.
An einem Sommerabend (ich war drei) kam ich rein, die abgestellten Sägen drehten sich noch und glänzten im Abendlicht. Mein Vater erzählte, dass er sah, wie ich den kleinen ausgestreckten Zeigefinger an die Säge hielt. Jede plötzliche Bewegung hätte die Hand gekostet. Er betete zu meinem Schutzengel. Ganz langsam zog ich die Hand zurück und lächelte ihn an.

Das „Fortbewegen“ im Winter bedeutete für uns Kinder: fest, bis zur Bewegungslosigkeit eingepackt, auf dem Schlitten durch die Landschaft gezogen zu werden. Auf so einer Fahrt mit mir durch die Winterlandschaft fand mein Vater plötzlich den Schlitten so merkwürdig leicht. Er drehte sich um, die Pakete waren noch da, das Kind nicht. Er ging den Weg zurück und fand  mich – nicht weinend, sondern wie ein Buddha im Schnee bewegungslos in Sitzhaltung zuversichtlich auf ihn wartend.

Als ich vier oder fünf war, zogen wir nach Bad Aibling in ein richtiges Haus, das ein Teil des IRO-Lagers war und von meinem Vater geleitet wurde. Diese Lager waren für Flüchtlinge gedacht. Dort waren hauptsächlich Russen und Polen, auf jeden Fall freundliche Menschen mit fremder Sprache, die mein Bruder und ich sehr interessant fanden. Französisch und Deutsch kannten wir schon, aber so was nicht. Die Popen mit ihren Bärten, wallenden Kleidern und hohen Mützen gefielen uns besonders. (…)