Duftexpertin No  Comments

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In den vergangenen Jahren habe ich mich immer mehr mit der Welt der Düfte beschäftigt. Düfte und Essencen sind auch immer wieder ein wichtiger Bestandteil meiner vielen Bücher. Die Entscheidung, welcher Duft am besten zu der Person die ihn trägt passt, ist jedoch häufig sehr schwierig. Bei vielen Parfums gefallen nur einzelne Duftkomponenten, andere nicht und so ist es häufig schwierig, einen Duft zu finden, der genau nach dem eigenen Geschmack ist…

Auf der Suche nach einer wirklich guten Duftberatung bin ich auf eine wunderbare Frau gestoßen. Für all meine Freundinnen, die sich einen persönlichen, natürlichen Duft wünschen: www.deinduft.de oder info@creaction-de-parfum.com.

Ich kaufe mir bei ihr immer nach ausführlicher Beratung konzentrierte Essenzen, die ich in mein Spülmittel für die Wäsche gebe. Das ist Luxus! Nichts riecht besser, als Wäsche mit eigens ausgesuchtem Duft. Dies ist nicht mal teuer. Ich habe mit Biggi gesprochen und Sie freut sich wenn sich jemand auf meine Empfehlung hin bei ihr  meldet. Sie ist vollkommen vertrauenswürdig.

Viel Spaß, Christine K.

Lymphe One  Comment

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Das MORGENGESICHT… unser Feind?! Nein, schon in meinem ersten Buch, „Körperharmonie“ habe ich festgehalten, was das Morgengesicht über Belastungen in unserem Körper aussagt. Von Augenringen bis hin zur geschwollenen Nase, alles ist eine Berichterstattung über die Überbelastung im Körper!

Merkwürdiger Weise ist es nicht immer der Alkohol! Ich gebe ein persönliches Beispiel: Jahrelang wachte ich, ohne am Abend zuvor getrunken oder zu viel gegessen zu haben, verquollen auf. Es war ein ärgerliches Rätsel. Das war, nachdem ich von meinem Marokko Aufenthalt (5 Jahre) wieder in München lebte. Ich erspare Ihnen meine Forschungsarbeiten und Mutmaßungen. Es ist ganz einfach, mit dem Alter und möglichen Veränderungen vertrage ich keine Milchprodukte mehr. Selbst ein kleiner, “harmloser” Joghurt am Abend verursacht bei mir ein völlig verquollenes Gesicht!

Daher mein Tipp bei Lymphstau: Etwa eine Woche lang genau beobachten und aufschreiben was man isst. Am besten mit Bleistift in ein separates Heft. So, was mache ich jetzt, fragen Sie sich vielleicht? Ich esse, vor allem abends keine Milchprodukte! Es gibt zum Einen Reismilch mit Kokos oder ich verwende im Kaffee Mandelmilch.

Da ich abends aber meine kleine Belohnung brauche (für die, die es kennen), mach ich mir folgendes Betthupferl: Gedünstetes Obst, nur eine kleine Schale, mit geschlagener Mandelmilch. Schmeckt köstlich, danach putze ich aber auch brav die Zähne….mit Knirsch Schiene. Mein Magen ist beruhigt und ich schlafe gut, ohne am Morgen mit Ballongesicht aufzuwachen.

Fazit: Was man isst kann allergische Reaktionen hervorrufen, das ist meiner Meinung nach der hauptsächliche Grund. Um der Lymphstau zu entgehen, ist immer noch eine schöne warme Dusche und das anschließende Klopfritual mit einer unserer Cremes ideal. Das Klopfen statt Liften ist oft Thema in meinen Filmen.

In diesem Sinne viele Grüße,

Christine K.

Arganöl und mein selbstgemachtes Peeling 4  Comments

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Zurzeit hab ich eine kleine Theaterpause und kann mich verstärkt mit meinem Beauty Team um kosmetische Belange kümmern. Der Erfolg unserer Kosmetik hat leider zu einem Engpass bei der Lieferung einiger Produkte geführt. Mit diesem Blog möchte ich Ihnen gerne mitteilen, womit ich mich während der Lieferengpässe “über Wasser ” halte.

Das Arganöl ist bekannt für seine Antioxidanten. Wir waren zumindest in Deutschland die Ersten, die das Hauptaugenmerk auf die Pflege mit Arganöl gelegt haben. Gerade das Aqua Oil ist ein Produkt das mir oft fehlt, besonders weil viele meiner Besucher es gerne einfach mitnehmen!!!

Also habe ich bis zum Nachschub folgendes System entwickelt: Geben Sie auf einen warmen, feuchten Waschlappen einige Tropfen Arganöl und tränken Sie damit sanft Ihr Gesicht. Am Schluss entferne ich die Wimperntusche. Immer von  außen nach innen, ohne die zarte Haut zu verzerren. Dann einen Tropfen Arganöl auf eine Fingerspitze und diesen Tropfen sanft um das Auge verteilen, besonders in der Region um die Tränensäcke. Dann mit dem Ritual, also mit der Himalaya Wash Cream, wie gewohnt fortfahren. Natürlich riecht das Waschritual dann nicht so herrlich betörend wie mit dem Aqua Oil, aber es ist trotzdem eine pflegende Art sich zu reinigen.  Das Aqua Oil sollte voraussichtlich im März wieder verfügbar sein.

So, bei der Gelegenheit noch einen kosmetischen Tipp. Es wurde nach dem Fruchtsäurepeeling gefragt, welches wir aktuell im Sortiment nicht mehr anbieten. Hier ein kleiner Tipp zum Selberrühren mit ähnlichem Effekt. Ich gebe einige Tropfen frischen Zitronensaft in einen Behälter und vermische dies mit einem meiner Waschgele – entweder Oily Wash Gel oder Himalaya Wash Cream. Am besten verteilt man die Mischung auf die feuchte Haut mit einem kleinen Bürstchen. Die frische Zitrone hat eine Vielfalt natürlicher Essenzen, welche die Haut erfrischt.

Als Maske kann man Sie mit einer unserer Cremes mischen. Dazu verteile ich den Zitronensaft in die Energizing Cream und trage Sie etwas dicker auf, gebe aber immer eine Extraportion Macadamia Rich Fluid oder Omni Creme auf die faltigen und besonders trockenen Zonen wie Hals, Mund und Augen. Schön einziehen lassen und dann mit der Innenseite der Hände abwischen und im Dekolleté verteilen. NICHTS verschwenden ist meine Devise!

Gutes Gelingen!
Christine Kaufmann

Geburtstagsbeitrag von Filmportal.de No  Comments

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Christine Kaufmann

Christine Kaufmann

Am Anfang stand das “Rosen-Resli”: In der Rolle des armen Waisenkinds rührte die minderjährige Christine Kaufmann die Massen zu Tränen und stieg über Nacht zum weiblichen Kinderstar des deutschen Nachkriegskinos auf.

Dass ihr Erfolg indes auch einem außerordentlichen darstellerischen Talent geschuldet war, bewies die 1945 geborene Schauspielerin in Folge in einer Vielzahl von Filmen. Ob Melodram, Kostümfilm, Thriller oder Komödie – Christine Kaufmann überzeugte in allen Genres und so schien es nur konsequent, dass sie bald weit über die Grenzen Deutschlands hinaus begehrt war: Sie drehte in den USA, wurde mit dem Golden Globe ausgezeichnet und heiratete unter großer öffentlicher Anteilnahme Hollywood-Star Tony Curtis. Ende der 1960er Jahre kehrte sie nach Deutschland und auf die Leinwand zurück und war in Folge eines der prominentesten Gesichter im Neuen Deutschen Film.

Oft zur unnahbaren Schönheit stilisiert, persiflierte sie ihr makelloses Image gekonnt in Helmut Dietl’s legendärer TV-Serie “Monaco Franze” und begann neben ihrer Schauspielkarriere eine weitere erfolgreiche Laufbahn als Autorin und Geschäftsfrau. Als unnachahmliche, starke und im Grunde alterslose Persönlichkeit feiert Christine Kaufmann am 11. Januar ihren 70. Geburtstag – wir gratulieren!

Quelle: filmportal.de

Interview mit der Zeitschrift “Freizeitwoche”: Dido und ich No  Comments

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Kürzlich entstand dieses schöne Interview von mir und meiner Enkelin Dido mit der Zeitschrift “Freizeitwoche”. Lest hier den ganzen Bericht.

© Zeitungsbericht aus “Freizeitwoche”

© Zeitungsbericht aus “Freizeitwoche”

 

 

Mein 70. Geburtstag am 11. Januar One  Comment

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© Zeitungsbericht aus "Das Neue Blatt"

© Zeitungsbericht aus “Das Neue Blatt”

“Mir ist geradezu schwindelig.”

Das Interesse an meinem vergangenen 70. Geburtstag war sehr groß. Diese Komplimente möchte ich aber unbedingt mit meiner CHK Gemeinde und meinem Team teilen. Ohne meine wunderbare Pflege, die mich in der trockenen Theaterluft „frisch“ hält, macht so ein Geburtstag weniger Spaß.

Also, für uns alle mein Geburtstags-Satz: „Was zählt, ist nicht wie alt man wird, sondern WIE man altert!“
In diesem Sinne wünsche ich ein vitales und wunderbares Jahr 2015, welches die Querzahl 8 hat und positiv belegt ist! …und unsere Haut kann ein Leben lang schön sein, denn mit der richtigen Pflege erneuert Sie sich optimal.

Herzliche Grüße,
Christine Kaufmann

PS: Im Zusammenhang mit meinem Geburtstag erschienen in den verschiedensten Medien Presseberichte und Reportagen über mich, meine Theaterarbeit mit meiner Enkelin Dido und meinen neuen Cat-Zen Pillows. In diesem Blog möchte ich Ihnen schon einmal die ersten Artikel aus der Zeitschrift “Das Neue Blatt” vorstellen.© Zeitungsbericht aus "Das Neue Blatt"

© Zeitungsbericht aus “Das Neue Blatt”

“Farbfutter” One  Comment

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Farbfutter(…) Ob Wandfarbe, Kleid oder Blumenstrauß: Alle Farben schwingen sich in uns hinein und wir, tja, wir schwingen mit. Farben sind magisch: Wie Berührungen und Düfte sind sie entweder ein Quell der Kraft oder sie saugen Energie und Wohlbefinden ab. Die falsche Farbe kann die Lebenslust versiegen lassen. Sie kennen das aus eigener Erfahrung: Kraft und Pläne verpuffen in kalten Räumen, Neonlicht ist alles andere als sexy, Zimmerfarben beeinflussen unser Aussehen, in manchen Räumen wird man grau und fahl, in anderen rosig und strahlend. Wir können festhalten: Farben sind genauso bekömmlich oder unbekömmlich wie Essen. Die Unbekümmertheit, mit der mit dieser Energie umgegangen wird, ist erstaunlich. Zwar weiß man einiges über Nahrung und Bewegung, eventuell auch über Düfte, doch die Kenntnisse der Farbmagie sind begrenzt, das Thema Farbfutter nicht geläufig. Dennoch besitzt die Farbe der Umgebung oder der Kleidung eine Macht, die man nicht unterschätzen darf.

Folgende Erfahrung macht jeder: Sie tragen einen Pullover, dessen Farbe und Gewebe sich irgendwie „gut“ anfühlen, und erhalten prompt das Kompliment: „Du siehst heute gut aus.“  Farbe und Gewebe geben uns Energie. Wollen wir das wirklich dem Zufall überlassen oder lernen, uns der Farbmagie zu bedienen?

Jede Schauspielerin und jeder gute Bühnenbildner weiß: die Atmosphäre, die Grundstimmung, das Licht, unser gesamte Auftritt werden durch die Farbe bestimmt. Das ist ein Gesetz der Bühne. Nirgendwo spielt allerdings die Farbe für unser Wohlbefinden eine größere Rolle als zu Hause. Den Pullover trägt man ein paar Stunden, während unser Zuhause das Nest ist, welches uns auffangen und heilen soll. – „Räume sollen eine Quelle des Wohlbefindens sein“. -

Mit Feng-Shui rückte das Thema zwar ins europäische Bewusstsein, doch war man sich sicher, dass es sich um „fernes“ Wissen handelt. Exotische Informationen, die erst mal übersetzt werden müssen? Eine Reise durch Europas Klöster reicht, um zu sehen und zu spüren, wie lebendig die Wirkung von Licht und Farbe auch bei uns eingesetzt wurde. Es gibt praktisch kein historisches Gebäude, in dem sich das traditionelle Wissen nicht offenbart. Dieses Wissen können wir auch in der Gegenwart aktivieren. Sich dieser Kräfte zu bedienen verleiht Macht.

Geheimwissen wurde und wir im kleinen Kreis weitergegeben. Im Theater zum Beispiel wird man darin geschult, auch in der Kosmetik gibt es die Anwendung von Farbe und Schwingung. Diese Wirkung brauchen wir nicht lange studieren, es reicht, sich auf die eigene Resonanz einzulassen. Das Thema ist Schwingung, wie schwinge ich bei welcher Farbe? Wie hilft die Farbe mir, mein Ziel zu erreichen? Nicht nur denken, erst fühlen und dann denken.

Wir sollten uns bewusst sein, dass „Farbfutter“ eine schwingende Nahrung ist. Es ist wichtig, die Farbe, mit der wir den Tag beginnen und beenden zumindest bewusst auszuwählen. Diese Grundstimmung und in der Folge unser Charisma wird damit zur schimmernden Rüstung. Zum Kraftfeld. Die Wirkung der Farben begleitet uns, wo und wann immer wir auftreten.

„Farben lösen etwas Kreatürliches in uns aus.“ Kreatürlich ist, etwas genau zu wissen, ohne es benennen zu können. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – „Lebenslust – So kann ich mich jederzeit neu erfinden“ 

Mein Interview mit “mindart” No  Comments

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Im Oktober ist ein neues Magazin erschienen, das sich vorgenommen hat, Kultur, Nachhaltigkeit, bewussten Genuss und gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden: mindart. Sein Chefredakteur, Nicolas Flessa, hat mich für die erste Ausgabe interviewt. Herausgekommen ist ein sinnliches, nachdenkliches und humorvolles Gespräch über die erotische Kraft der Musik, das Gefühl, schon einmal gelebt zu haben, und neue, starke Frauen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Nicolas Flessa: Welche Künstler oder Denker haben Dich geprägt?
ich: Nur Künstler und Denker! Für mich ist ein guter Philosoph wirklich, was man sexy nennt. Ich finde das sexy, anziehend, verführerisch, belebend.
Nicolas Flessa: Welche Menschen waren das?
ich: Männer wie Goethe, Schiller, Adorno, aber auch Rupert Sheldrake, natürlich Günter Amendt, den ich über alles geliebt habe. Was für mich wirklich erotisch ist, sind Gedanken.
Nicolas Flessa: In Deinem neuen Buch “Lebenslust” empfiehlst Du, wild zu sein, unkonventionell,  sich die Träumer und Visionäre anzusehen – aber bitte immer mit Vernunft gepaart. Was bedeutet der Expertin für Sinnlichkeit der Verstand?
ich: Wir leben in einer Zeit, in der die Vernunft als lächerlich dargestellt wird und als freudlos. Aber in Wirklichkeit ist es doch die Vernunft, die uns in der Wildnis da draußen schützt. Umso mehr man riskiert, desto mehr braucht man sie, um aus diesem Risiko etwas zu lernen.
Nicolas Flessa: Wie verteidigst Du Dich gegen Deine eigene Schönheit?
ich: Mein Standard-Satz dazu lautet: Ich kann schön sein, wenn es unbedingt sein muss. Ich kann mich schon schön machen, auch jetzt noch. Davon abgesehen halte ich es gerne mit den französischen Maitressen. Die haben als Krone ihrer Schönheit immer Klugheit getragen, aber nicht besserwisserische Klugheit, sondern Lebensweisheit.

04_IMG_8455Die neue Zeitschrift mindart richtet sich an Sinnsucher und Weltverbesserer. Mit berührenden Porträts, umfangreichen Reportagen und interaktiven Elementen (u.a. ein witziger Kalenderwürfel) schafft sie nicht nur eine unterhaltsame Lektüre, sondern zugleich einen kreativen Raum für die Erschaffung eigener Visionen und Ziele. Neben mir finden sich in dieser Ausgabe auch Beiträge von und mit dem Vegan-Experten Dr. Ruediger Dahlke, der Sängerin Ayo, Geseko von Lüpke, Young Ho Kim, Kocku von Stuckrad, Arno Stern und Pierre Baigorry, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Peter Fox. Ihre Themen: Der Trend zum veganen Lebensstil, Musik als Religion, der Alternative Nobelpreis (der dieses Jahr u.a. an Edward Snowden ging), Yoga und Achtsamkeit, Spiritualität in der Moderne, Freiheit als Grundlage der Kindererziehung sowie Künstler, die sich für eine mutigere Politik engagieren.

Nicolas nennt mindart „die Kunst, seinen Geist zu gebrauchen“ – aber auch ganz konkret die Verbindung von sinnlicher Lektüre und Kunst. Jeder Artikel ist ein kleines Kunstwerk. Selbst das Cover ist von einer Meisterin der Papierkunst gestaltet und wird auch als Postkarte im Heft beigelegt. Natürlich darf auch ein Artikel nicht fehlen, der dazu anregen will, selbst kreativ tätig zu werden. Diese Zeitschrift will den „mindartist“ in seinen Leserinnen wecken!

mindart ist seit 15. Oktober im Handel und kann über die Webseite www.mindart-magazin.de auch als Schnupper-Abo bestellt werden. Viel Freude beim Lesen!

Dracy No  Comments

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Auszug aus Christine Kaufmann und ich - mein Doppelleben(…) “In dem großen aus Stein bebauten Haus erlebte ich Stille wie noch nie zuvor. Das lag zum großen Teil an dem lädierten Stromnetz, das wie das Haus selbst aus dem Jahr 1918 stammte. Im Laufe der Zeit waren die Kabel im Gegensatz zum Haus selbst instabil geworden. Da ich durch den Zeitunterschied zu Amerika unter dem bekannten Jetlag litt, war ich fast die ganze Nacht wach und schlief erst gegen vier Uhr ein. Die Nächte in der idyllischen Landschaft um mein Haus waren ein Eintauchen in eine andere Zeit, bevor man die Nacht mir Strom und Fernsehen vertreiben konnte.
Länder haben nicht nur ihre eigentümlichen Landschaften, Pflanzen, Gerüche und Geräusche, sie haben auch eine eigene Art der Stille. Die Nächte in dem kleinen Ort Dracy waren so samtig ruhig, dass ich im unteren Stockwerk unsere Hausmaus am Brot knabbern hörte.

Im oberen Stockwerk gab es auf der einen Seite einen großen unausgebauten Raum, der sich als Atelier eignete. Auf der anderen Seite waren die Schlafzimmer, zwei davon mit Kamin, ein paar Pseudo-Louis-quinze-Stühle und provençalisches Mobiliar. Das kleinste Zimmer bezog ich, es war wie ein Mantel, so kuschelig proportioniert. Der Raum war in Gauloise-Blau tapeziert, ein heller Spannteppich, auf dem man lautlos gehen konnte, lag auf dem Boden. Ein Einbauschrank, hinter dessen Tür fast so viel Platz war wie im Zimmer selbst, verdoppelte unsichtbar der Raum. Mit wenigen Gegenständen richtete ich das Zimmer so ein wie alle Schlafräume meines Lebens. Ein dicker Futon auf dem Boden, darüber ein Moskitonetz, nicht aus synthetischem Material, sondern aus weicher Baumwolle. Auf dem Boden eine kleine Lampe, die ich in der Werkstatt gefunden hatte, daneben eine Glasvase mit Heckenrosen gefüllt, die ich direkt aus meinem Schlafzimmerfenster pflücken konnte. Denn das Haus war auf dieser Seite über und über mit Kletterrosen bewachsen.

Das große Fenster in meinem Raum hatte einen soliden Rahmen und so verbrachte ich viele Nächte im Fensterrahmen sitzend mit der Betrachtung des nächtlichen Panoramas. Meine langen Batisthemden fanden hier das ebenbürtige Milieu. Im hellen Mondschein, in dieser Stille und mit den alten von Rosen überwachsenen Mauern schien es mir, als ob ich in die Seiten eines Märchenbuches gerutscht sei. Fern von Städten funkeln die Sterne besonders klar im dunkelblauen Himmel. Die dunkelgrüne Landschaft, das Flirren der Blätter des großen Lindenbaumes, alles war sehr beruhigend und besänftigend. Umso mehr erschreckte mich das weiße Gespenst, das ganz nah an meinem Gesicht vorbeiflog. Hell und lautlos. Es war die weiße Eule, die im Stall nebenan wohnte, meine Nachbarin sozusagen.

Es gab so viel in diesem Haus, das sein Flair ausmachte, dass mir der Umbau, die Modernisierung ein gewisses Unbehagen verursachte. Aber elementare Dinge, wie funktionierende Leitungen und ein richtiges Bad, waren dringend notwendig.
Wie ein Zauberer Kaninchen aus dem Hut holt, präsentierte meine Mutter zwei Arbeiter für die Umbauten. Einen Elektriker, der sehr dünn war, immer hing ihm eine Zigarette im Mundwinkel. Diese behielt er im Mund, bis man zusehen konnte wie die langgewordene Asche abbrach, zu Boden fiel und sich dort verteilte. Er trug jeden Tag den gleichen Anzug und war ständig in eine Alkoholfahne gehüllt. Er schaffte es, seine Arbeit so zu verrichten, dass exakt fünf Minuten nachdem sein Auto hinter den Hügeln verschwand, das Stromnetz im ganzen Haus zusammenbrach.

Der zweite Arbeiter, ein Jean-Gabin-Typ, verlegte Rohre (was sonst). Er sollte den großen Raum neben der Küche, in dem hinter einer kleinen Pappwand eine wacklige Toilette stand, in ein schönes Badezimmer verwandeln. Nachdem wir eine schöne antike Wanne installiert hatten, entstand eine große Nasszelle. Ich glaubte, es wäre nur eine Frage der Zeit, bis mich eine ungünstige Fügung zwischen undichten Kabeln und Wasserrohren zu einem leuchtenden Ende bringen würde. Jedes An- und Ausschalten des Lichts bedeutete einen eventuellen Tusch, eine finale elektrische Erfrischung, ein mögliches Ende.“ (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Mein Doppelleben

Die Nackenstütze in Katzenform 12  Comments

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das neue Cat-Zen Pillow

das neue Cat-Zen Pillow

Liebe Freunde,

am Freitag war ein großer Tag. Das Katzenkissen wird von einem wunderbaren Einrichtungshaus im München produziert.

Wir haben die ersten Bilder gemacht und beim Fotografieren passierte Folgendes: Durch das große Schaufenster sahen Spaziergänger wie meine Katzen und ich fotografiert wurde. Ausnahmslos winkten alle freundlich.

Das, was ich mir von dem Kissen gewünscht hatte, nämlich gute Laune als Nebeneffekt der Nackenstütze, ist damit eingetreten! Wir haben die Gelegenheit ergriffen zu testen, wie die Katzen ankommen und in der Tat, wir liegen alle ziemlich nah beieinander, wobei in “echt” eine der sehr bunten Katzen unglaublich verführerisch ist.

Ohne die Unterstützung von Claus Zey, Mark Sargent und meinem Team wäre die Verwirklichung dieser Idee nicht so schnell greifbar geworden.

Ich freue mich auf ein CAT.ZEN Weihnachtsfest!

Liebe grüsse, Christine