Die Nackenstütze in Katzenform No  Comments

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das neue Cat-Zen Pillow

das neue Cat-Zen Pillow

Liebe Freunde,

am Freitag war ein großer Tag. Das Katzenkissen wird von einem wunderbaren Einrichtungshaus im München produziert.

Wir haben die ersten Bilder gemacht und beim Fotografieren passierte Folgendes: Durch das große Schaufenster sahen Spaziergänger wie meine Katzen und ich fotografiert wurde. Ausnahmslos winkten alle freundlich.

Das, was ich mir von dem Kissen gewünscht hatte, nämlich gute Laune als Nebeneffekt der Nackenstütze, ist damit eingetreten! Wir haben die Gelegenheit ergriffen zu testen, wie die Katzen ankommen und in der Tat, wir liegen alle ziemlich nah beieinander, wobei in “echt” eine der sehr bunten Katzen unglaublich verführerisch ist.

Ohne die Unterstützung von Claus Zey, Mark Sargent und meinem Team wäre die Verwirklichung dieser Idee nicht so schnell greifbar geworden.

Ich freue mich auf ein CAT.ZEN Weihnachtsfest!

Liebe grüsse, Christine

Zen und Sexualität 2  Comments

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(…) Es ist ein Thema, das allerlei auslöst. Das blanke Grausen, Empörung (vor allem, wenn es eine Mutter, Tante oder Großmutter ist), Verachtung und Neid. Ganz selten freut sich jemand oder wagt sich, dasselbe zu wünschen. Für sich oder für andere.

Es geht um die Vorstellung, dass eine ältere Frau verliebt ist, Sex hat und womöglich das erlebt, was auf Französisch poetisch und unübersetzbar als „Petite Mort“ beschrieben wird. „Der kleine Tod“ klingt schwerer, und da die Sexualität auch im Angelsächsischen ohnehin weniger fiebrige Beschreibungen zur Verfügung hat, muss man sich mit „Höhepunkt“ abgeben, was aber die Möglichkeit der Ekstase gerade zu ausschließt. Wie dem auch sei, wenn der Gedanke „la petite mort“ und ältere Frau erscheint, so folgt bestimmt gleich. „Na, es steht doch der große Tod vor der Tür!“.

Wozu also das Thema Erotik, Liebe etc.? Ich kann es knapp halten: Weil es den Menschen gut tut zu lieben, vor allem, wen man beim letzten Drittel der Sanduhr angekommen ist!
Ein Bekannter von mir machte einen Dokumentarfilm über Sex und Liebe im Altersheim. Ein Paar, dass sich dort kennengelernt hatte, war auffällig aus verschiedenen Gründen: Zum einen waren sie sozusagen frisch verleibt, aber es war eine weise Verliebtheit, mit dem absoluten Wissen über das Geschenk, welches das Leben ihnen kredenzt hatte. Zum anderen war die Frau (über siebzig) mädchenhaft schön mit grauen Haaren. Sie sagte auch, dass sie die intensive Begegnung mit ihm brauchte. Es war kein bisschen würdelos.

Eine zweite Beobachtung vor Jahren ist mir haften geblieben. Ich war selber jung und mit einem Freund in einem Bus in Südfrankreich unterwegs. Zum Schwimmen waren wir an eine kleine Bucht gefahren. Außer uns war nur ein Paar da, sie waren so an die siebzig. Bevor wir ans Wasser runtergingen, beobachtete ich sie. Sie stand vor ihm und sah aufs Meer. Sie trug nur ein Badehöschen, hatte das wilde graue Haar zusammengebunden und er grillte irgendetwas. Sie sprachen ein paar Worte und er gab ihr einen liebevollen Klaps auf den Po, und ich dachte mir: „Sie haben aber Glück gehabt.“

Die Idee von der Liebe und Sexualität der älteren Frau ist im Laufe der Jahre in die Ecke gedrängt worden. Vor allem durch die Bilderwelt, die unsere Wirklichkeit überdeckt und diese tatsächlich immer mehr verschwinden lässt. Es handelt sich jedoch um alte Schachteln, die an nichts anderes denken als möglichst faltenfrei zu sein und sich von Abführmitteln zu ernähren.

Die Krönung der Verunglimpfung sind die Pornoeinlagen, die jeder, der einen Fernseher hat und nachts zappt, zu sehen bekommt. Da reiben sich alte Frauen die Brüste und es wird damit geworben, dass die Alten eben alles mitmachen. Das ist eine direkte Verbindung zur Hexenverfolgung, wo es das Wissen der Frau war, das sie suspekt und gefährlich machte. Jetzt ist es so, dass viele Frauen alleine durch diese Darstellungen der Sexualität keine Lust mehr haben, sich einer Begegnung preiszugeben. Dass diese Verunglimpfung im normalen Fernsehen erlaubt ist und die Kontaktanzeigen in Zeitschriften möglich sind, ist nur ein Indiz, dass unsere Welt vollkommen pornografisiert ist und damit entsinnlicht. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann Lebenslust – Verführung zur Lebenslust

Liebestöter auf 4 Pfoten – Fortsetzung zu „der Reißteufel“ No  Comments

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Christine und Grisu

Christine und Grisu

(…) Danach aber gab es Anblicke, die uns das Blut in den Adern stocken ließen. Und natürlich stand die unausgesprochene Frage im Raum: Lohnt es sich überhaupt bei den Schäden?

Er hatte sich an die Inspektion verschiedener Kleidungsstücke gemacht und sich dafür die Leckerbissen ausgesucht. Dinge, die wehtaten. Gegenstände, auf die wir gespart hatten. Mit unglaublicher Treffsicherheit hatte sich der kleine, unbestreitbare süße Reißwolf folgende Kleidungsstücke ausgesucht:

1. Einen teuren blonden Biberpelz, den ich mir zu meinem vierzigsten Geburtstag geschenkt hatte. Weil ich sogar im Winter mit dem Rad fahre. Er war teurer als Nerz, aber nicht von einer bedrohten Tierart. Ich wollte ihn meinen Enkeln vererben. Grisu biss ein Loch an eine Stelle, die es unmöglich machte, ihn noch zu irgendetwas außer einer Stola umzugestalten. Dieser Pelz war Schlafsack auf Abenteuerreisen. Mein Lebensretter, kein Partybegleiter. Es tat weh!

2. Den schönen handgestrickten Pullover meines Mannes. Ein Liebesgeschenk aus schottischer Wolle. Ein Pullover für die Ewigkeit, zum Vererben geplant. Er roch nach Schafwolle; vor dem inneren Auge zogen schottische Hochmoore vorbei. Loch Ness, Nessie, Whiskey und viele schottische Schlösser.

3. Meine einzigen Manolo-Blahnik-Sandalen. Was soll ich sagen, ich bin sparsam und trage sonst Gesundheitsschuhe. Sie waren eine Sünde, ein Genuss, der für eine Birkenstockträgerin etwas ganz Besonderes war. Hinweg. Irreparabel…

4. Meine aus Ghana eigenhändig importierten Holzfigürchen.

Diese herben Verluste und die Bedrohung weiterer Güter dämpften den Spaß, das geben wir zu. Denn wer kann sich schon der Liebe hingeben, wenn man weiß, dass währenddessen der Feind mucksmäuschenstill wie eine Termite durch ständiges Nagen das Haus zum Einsturz bringt?

Glücklicherweise, so fanden wir erst, dauerte diese Phase nicht allzu lange (nicht zuletzt auch, weil wir uns als Dompteure engagierten…).
Er hörte auf, Kleider, Schuhe und afrikanische Kunst zu zerkauen, aber nur um diese Tätigkeit durch etwas anderes zu ersetzen. Um unsere Nerven zu schonen und eine Art Flitterwochen gegen ihn durchzusetzen, fingen wir wieder an, viel zu verreisen. Da war er wieder er selbst. Sein fahrendes Rudel war intakt. Doch leider arbeiten wir nicht als Handelsvertreter, und so war die nächste Stufe der Auseinandersetzungen vorprogrammiert.  (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Liebestöter auf 4 Pfoten

Designvorschläge Cat-Zen Pillow 15  Comments

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Meine lieben Kundinnen und Kunden,

mein neues Cat-Zen Pillow nimmt immer mehr Formen und besonders Farben an. Nun seid Ihr gefragt: Welches Design gefällt Euch am besten? Ein Foto zeigt immer jeweils Vor- & Rückseite.

Hinterlasst einfach einen Kommentar z.B. “rot gestreift mit blauem Ornament” unter diesem Blog und entscheidet mit.

Viele Grüße, Christine K.

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Die erwachsene Schönheit One  Comment

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Christine Kaufmann(…) Es gilt einige ganz pragmatische Schritte zu unternehmen, um den Weg zu sich selbst zu finden. Zunächst ist es wichtig, die Eigenwahrnehmung aufzupolieren. Mehr als drei Viertel aller Frauen sehen im Spiegel nur Fehler. So ist man durch Erziehung gepolt. Es ist der Blick des sinnlosen ängstlichen Vergleichs…

Wer sich neu entdecken und neu gestalten will, sollte mit ausgiebigen Streifzügen durch Museen anfangen und sich die Zeit nehmen, in Kunstbüchern zu schmökern. Es gibt keine Frau, die sich nicht in irgendeinem Gemälde oder einer Statue als Schönheitsideal wiedererkennen könnte. Von der Venus von Willendorf bis Cranach, von Rubens bis Schiele, von Caugin bis Christian Schaad: Alles wurde im Laufe der Zeit als schön empfunden und gefeiert.

Zu sich selber finden über ein Bild aus einer anderen Zeit bietet die Möglichkeit, praktisch aus der Ferne das Besondere an sich selbst zu entdecken. Und um das Besondere geht es ja. Eins zu sein mit sich selbst und seiner Besonderheit erfordert Bildung und Mut. Eines meiner Lieblingszitate lautet:  „Man muss viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen“ (Simon-Theodore Jouffroy). Deshalb rate ich zum Besuch im Museum fürs personal styling, das ist besser, als sich etwas andrehen zu lassen, worin man sich fremd fühlt. (…)

Auch wenn Schönheit häufig von der Perspektive des Betrachters abhängen mag – Attraktivität ist immer auch eine Frage des Durchsetzungsvermögens. Und Durchsetzungsvermögen hat sehr viel mit der Fähigkeit zu tun, Dinge richtig einschätzen zu können. Dabei spielen zurückliegende Erfahrungen und verfolgte Absichten eine große Rolle. Selbst beim banalen Kauf einer Creme. Wann ist Arnikasalbe angebracht, wann eine Ampulle mit hochmodernen Wirkstoffen? Wann ist Wolle besser als Synthetik und umgekehrt?

Ich möchte Frauen nahe bringen, dass sie etwas Kostbares besitzen: ihr eigenes Leben. Oft sind es nur die Ängste, die eine Frau davon abhalten, ein Höchstmaß an Lebendigkeit zu erreichen. Oft lebt sie an ihrer eigenen Schönheit vorbei, nur weil ihr Typ gerade nicht dem Modetrend entspricht. Und andererseits ist immer wieder festzustellen, dass Mode- und Kosmetikfirmen ja nur dann das große Geld verdienen, wenn man der Frau einredet, ohne dieses und jenes Produkt wären sie nicht frisch, schön und so weiter.

Was sich aber letztlich hinter dem Problem der weiblichen Schönheit verbirgt, ist die Angst, nicht liebenswert zu sein. Und da wird die sinnvolle Pflege und Gestaltung wichtig. Haben Sie sich lieb genug, um sich als Ausgangspunkt des Erlebens optimal zu pflegen? Dazu muss man zu sich finden und die Würze der eigenen Persönlichkeit entdecken. Manchmal brauchen wir ja nur eine Bestätigung unserer Gefühle. Manchmal ist die Mode richtig für die Eigenart, dann sollte man sich ihrer beherzt bedienen, auch wenn es an die Geldreserven geht, denn sonst gibt man beim nächsten Modetrend Unsummen für Dinge aus, die einem überhaupt nicht stehen! Die Mode spiegelt sowohl die Freiheit als auch die Orientierungslosigkeit innerhalb dieser Freiheit. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Beauty Guide

Hausmittel und professionelle Anwendungen: Tipps für strahlend weiße Zähne One  Comment

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Behandlungszimmer Zahnarzt Leipziger14

Behandlungszimmer Zahnarzt Leipziger14

Wenn es darum geht, das eigene Lächeln im wahrsten Sinne des Wortes etwas aufzupolieren, stehen viele vor der Frage: Welches ist der beste Weg, um Verfärbungen von den Zähnen zu bekommen und sich ein strahlendes Lächeln zu sichern? Die Bandbreite der Möglichkeiten ist groß – und reicht von professionellem Bleaching bis hin zu Hausmitteln aus der Küche und kleinen Schummeleien mit Make-up.

Bleaching beim Zahnarzt
Das Bleaching beim Zahnarzt ist die effizienteste Methode Verfärbungen von den Zähnen zu entfernen. Dabei werden Chemikalien wie Wasserstoffperoxid auf die Zähne aufgetragen. „Da es sich dabei um durchaus aggressive Mischungen handelt, sollte ein solches Bleaching unbedingt durch einen Zahnarzt erfolgen. Ansonsten kann es schnell zum Risiko für Zahnschmelz und Zahnfleisch werden“, erklärt Dr. Sebastian Zorn Spezialist für ästhetische Zahnbehandlungen von der Praxis Leipziger14 in Berlin. Der Experte rät außerdem dazu, ein professionelles Bleaching nicht häufiger als einmal jährlich durchführen zu lassen.

Aufhellen durch Hausmittel
Als wirksame Hausmittel für das Aufhellen der Zähne gelten unter anderem der Zuckerersatzstoff Xylit, pürierte Erdbeeren sowie Backpulver, Salz und Zitronensaft. Während Xylit, mit dem das Gebiss regelmäßig für mehrere Minuten gespült werden sollte, und pürierte Erdbeeren, die wie Zahnpasta verwendet werden können, als unschädlich gelten, warnen Experten allerdings vor Salz, Backpulver und Zitronen. Denn diese schmirgeln die Zähne ab beziehungsweise greifen sie durch aggressive Säuren an.

Überschminken mit Lippenstift
Verfärbungen lassen sich bis zu einem gewissen Grad auch mit dem richtigen Lippenstift optisch wegmogeln. Denn je dunkler der Lippenstift, desto größer die Kontrastwirkung zu den Zähnen – bei besonders dunklem Lippenstift fallen also Verfärbungen kaum auf. Auch der Farbton spielt eine wichtige Rolle: Mit Kupfer- und Goldtönen lassen sich graue Verfärbungen unsichtbar machen, gelbliche Farbschleier auf den Zähnen sind bei der Verwendung von Lippenstiften in Beerenfarben gut zu kaschieren.

Regelmäßig zur Zahnreinigung
Selbst bei gründlichster Zahnpflege lassen sich nicht alle Beläge rückstandslos entfernen. Deshalb rät Dr. Zorn zur regelmäßigen professionellen Zahnreinigung durch einen Zahnarzt: „Dabei werden alle Stellen gereinigt, die weder mit Bürste noch Zahnseide oder Zwischenraumbürsten sauber zu bekommen sind. Außerdem werden bei der gründlichen Zahnreinigung auch gezielt Verfärbungen entfernt, so dass die Zähne je nach Grundton aufgehellt werden können.“

Auf Genussmittel verzichten
Um Verfärbungen gar nicht erst entstehen zu lassen, kann man natürlich auch auf typische Verursacher wie Kaffee, Tee, Rotwein oder auch Zigaretten verzichten. Das fällt den meisten Menschen jedoch sehr schwer, weshalb professionelle Reinigungen und Bleachings sich ebenso steigender Beliebtheit erfreuen wie Hausmittel gegen Zahnverfärbungen.

Verfärbungen auf den Zähnen können auf vielerlei Art bekämpft werden. Am effektivsten sind dabei Bleachings beim Zahnarzt aber auch schon sanfte Hausmittel können helfen, das Lächeln aufzupolieren. Zur Not lässt sich auch mit Schminke einiges gegen die Wirkung der Verfärbungen tun.

Gastblog von: Leipziger 14 - Ihre Zahnärzte in BerlinLeipziger 14

Zum Skandal der vergangenen Woche! 15  Comments

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Zum Skandal der vergangenen Woche. Mir tut die Wortwahl leid, nicht die Tat.

Seit Jahren höre ich mir Beleidigungen an. Meist reagiere ich nicht, weil ich zu oft von der Person, die mich beleidigt, fasziniert bin.
Ich gebe ein paar Beispiele, biete kleine Anekdoten zum Verständnis an. Das Fundament ist mein Wissen um Wellness, meine Pflege, die in der frühen Kindheit wurzelt und die Tatsache, dass ich erst im Alter gelernt habe mich über Wohlbefinden und eine gewisse Hübschheit zu freuen. Diese Freude und das Abenteuer der ganzheitlichen Pflege steckt in meinen Büchern und meiner Kosmetik. Es ist Nichts, was man sich bei einem Chirurgen kaufen kann.

So, soviel dazu, nun zu meinen Anekdoten, die auf gewisse Weise das Vorspiel zum Eklat waren.
Ich habe eine Wäscherei Vis A Vis, dort wasche ich meine Wäsche und freue mich, wenn ich mich mit der Frau, die dort bügelt, unterhalte. Es herrscht in der Wäscherei unter der Woche eine Atmosphäre der Ordnung und  Konzentration, die mir gut tut. Gelegentlich bringe ich ihr Blumen, Sie ist nämlich sehr hilfsbereit und macht ihre Arbeit mit Sorgfalt, um nicht zu sagen liebevoll. Eines Tages traf ich auf eine Blondine, die ich öfter auf dem Fahrrad sehe. Sie ist das Opfer von einer Schönheitsbehandlung. Von den Wangen bis zum Kinn vollkommen deformiert. Wir fingen ein Gespräch an, so wie man über das Wetter redet. Eben innerhalb kürzester Zeit brachte Sie das los, was Sie mir schon immer sagen wollte. ”Sie waren nur während der Ehe mit Tony Curtis schön”. Nun was soll ich dazu sagen? Am besten Nichts.

Kürzlich traf ich einen Bekannten. Er war auch mal Schauspieler und ich kannte Ihn aus “Salomes” Zeiten. Schon damals sagte er, ich sei zu dick. Nun, in der Zwischenzeit war er Junkie, gottlob hat er sich kuriert, aber diese Zeit hat natürlich die eine oder andere Spur hinterlassen. Er rief mich an, um Mittag zu essen. Ich hatte gerade einen guten Tag. Es vergingen ein paar Minuten, bis er seinen Satz loswerden konnte: “Du machst bestimmt eine Alterskarierre, als Frau die nicht älter werden kann”
Zaghaft mein Einwand, dass mein Aussehen im Rahmen des Natürlichen liegt. Allein dieser Satz ließ sein verknittertes Gesicht noch pflaumiger erscheinen. Tröstend fügte ich hinzu: “In Linz spiele ich ja eine komische Alte”. Das beruhigte ihn ein wenig. Einige Wochen danach nun die Bemerkung auf der Party… Nun mir ist einfach der Kragen geplatzt! Was ich an dem Thema eigentlich spannend finde, ist, warum gerade ich beworfen werde?

Vielleicht weil ich, mit vielen meiner kosmetischen Wegbegleiter, eben einen anderen Weg gehe.Ich hab Nichts gegen das Altern, ich möchte es nur schön gestalten. Daher tut mir mein Schimpfwort leid, aber nicht die Wehr.

Einen schönen Herbst,
Christine Kaufmann

Cellulite One  Comment

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Cellulite

Was hilft bei Cellulite?

(…) So, jetzt zu einem Thema, über das ich mich schon seit Jahren ärgere. Es betrifft die Eigenwahrnehmung der meisten Frauen. Wenn Frauen sich über Cellulite ärgern, ist es, als ob sich ein Hund über sein Fell ärgert. Es gibt Bücher mit sehr präzisen Anweisungen zur Behebung von Cellulite und andere, die behaupten, Franzosen hätten die Cellulite erfunden, um damit dem Rest der Welt das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Cellulite gehört bei vielen Frauen einfach dazu. Das weibliche Fett ist anders aufgebaut als beim Mann. Man muss deswegen nicht genoppt sein wie eine Matratze, trotzdem sind gewissen Veranlagungen, vor allem bei der betont weiblichen Frau, einfach da. Ein runder Po tritt einfach nur äußerst selten in Verbindung mit superschlanken Oberschenkeln auf. Wir müssen uns frei machen von diesem absurden Modediktat. Das heißt nicht, dass man jene scheußlichen Depots züchtet, die sich ansammeln, wenn man den Körper aus der Harmonie bringt.

Als ich mir ein Bein gebrochen hatte, habe ich durch das damit verbundene Ruhigstellen erfahren, wie schnell sich plötzlich besagte Cellulite ansammelt. Ich hatte ein normales weibliches Bein mit Muskeln und mit einer kleinen „Garnierung“, mit der ich absolut leben konnte, und ein zweites Bein, das mir zeigte, was sich so alles deponiert, wenn man sich nicht bewegt. Sobald ich mich wieder aufs Rad traute, fingen die Depots an zu verschwinden, doch selbst nach über einem Jahr war das rechte Bein immer noch etwas dicker als das intakte. Ich habe daran gearbeitet, aber in dem Bewusstsein, dass die Kräfte, die die sogenannte Cellulite auf mein Bein „hexen“, auch meine Wangen rund und meine Haut am Körper weich zaubern.

Geholfen hat mir dabei Folgendes: Nicht essen, während man trinkt, und umgekehrt. Möglichst alles frisch, nichts Frittiertes, keinen scharfen und reifen Käse, viel Ananas, viele frische Früchte (Enzyme): Papaya, Mango, Kiwi, Äpfel, Melonen, Quark, Joghurt, Hefe, Früchte- und Gemüsesäfte ohne Zucker. Wenig Alkohol, bis auf ein gelegentliches Glas Wein. So gut wie keinen Kaffee oder schwarzen Tee und keine Erdnüsse. Dagegen viel Kräutertee, ruhig zehn Tassen am Tag.

Warum sollte ich mich wegen meines weiblichen Körpers hässlich und schlecht fühlen? Natürlich bin ich froh, wenn durch regelmäßiges Tanzen und den Verzicht auf zu viel Kaffee meine Schenkel glatter werden, nur – sie werden nie sein wie die Schenkel von Jan Ulrich. Das gilt für viele Frauen. Also seien Sie realistisch und stoßen Sie sich nicht an gewissen Zeichen der Weiblichkeit. Sowohl Renoir als auch Modigliani haben noch Bewunderung für das Weibliche gezeigt. Die Männer, die heute für die Frauenmode verantwortlich sein, interessieren sich ohnehin nicht für Körperkontakt mit Frauen. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Wellness Care

Falten One  Comment

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(…) Bevor man auf „Faltenjagd“ geht, sollte man sich darüber klarwerden, dass uns ohne die Fähigkeit, das Gesicht in Falten legen zu können, ein schreckliches Schicksal ereilen würde. Man könnte über den Gesichtsausdruck keine subtilen Nachrichten mehr signalisieren und hätte die Mimik eines Insektes. (So sehen leider auch viele Menschen aus, die sich alles haben wegliften lassen.) Außerdem würde uns – ohne Faltenwurfsmöglichkeit – nach dem ersten Lächeln das Gesicht in Fetzen herunterhängen. Was für eine Wahl!
Deshalb rufe ich auf, der „Falte an sich“ dankbar zu sein und sich mit etwas Vernunft an die „Faltenplage“ zu machen. Es gibt schließlich solche und solche. Die guten Falten sich diejenigen, die dem Gesicht im Laufe der Jahre eine Art Patina verleihen. Jeder von uns kennt Menschen, die mit der Zeit interessanter und über die Erfahrung auch verführerischer geworden sind. Obwohl diese Art von Attraktivität in unserer Kultur mehr für Männer gilt, bekommt die Mauer des Vorurteils einen Riss, der nicht zu übersehen ist. Im Filmgeschäft, in dem sich bei den Idolen gesellschaftliche Veränderungen sozusagen unter dem Vergrößerungsglas abspielen, ist Susan Sarandon die Ikone der weisen und wissenden Anziehungskraft. Im echten Leben hat die ältere (faltige) Frau eine Tradition im Vermitteln von Lebenskunst.

Warum, um Gottes Willen, haben trotzdem 90 Prozent aller Frauen eine derart panische Angst vor Falten? Die Antwort ist ganz einfach. Weil die Kosmetikindustrie – Hand in Hand mit ihrer in den Medien propagierten Werbung – uns Angst macht. Das ist Unsinn „gute Falten“ stören nicht. Andererseits können Falten auch eine Markierung, ein Signal für eine Schwächung der Organe sein. Diese Falten kommen und gehen. Sie sind keinesfalls mit jenen Mimikfalten zu vergleichen, mit denen ein Gesicht im Laufe der Zeit eine gewisse Art von Anziehungskraft gewinnt.
Wie gesagt, im allgemeinen Bewusstsein galten graues Haar und Falten bei Männern schon immer als Plus. Doch jetzt balancieren sich die Dinge aus. Das quälende Vorbild – ein im Sand liegender Adonis ohne Interesse an irgendetwas außer seiner eigenen Person – Backfischschönheit, an der man sich als Frau grämen soll, sozusagen um die Ohren gehauen. Realistisch sind beide nicht, und ich kann nur sagen: Lassen Sie einen Mann, der Zwanzigjährige bevorzugt, ruhig seines Weges ziehen. Man braucht das nicht zu werten. Ich bin überzeugt, dass Susan Sarandon gut auf solche Männer verzichten kann. Viele Frauen, die ich kenne und die bereits über vierzig sind, haben sich nicht über Einsamkeit zu beklagen. Nur auf den Mann, der die Jugend sucht, muss man verzichten können.
Wichtig ist es, sich selbst im Älterwerden positiv wahrzunehmen, und da ist es elementar zu entscheiden, mit welchen Falten man gern lebt. Die meisten Falten sind heutzutage auch ohne Chirurgie zu entfernen. Das geht natürlich nur im ganzheitlichen Sinn. Wenn zum Beispiel ihr Zinkhaushalt verarmt oder gestört ist, wird es nicht helfen, sich mit einer teuren Creme das Problem vom Hals (im wahrsten Sinne) zu schaffen. Nach einer Harmonisierung (in diesem Fall des Zinkhaushaltes) werden sich jedoch selbst hartnäckige Krähenfüße wesentlich mildern.

Im Übrigen ist es nicht die Falte per se, die „alt aussehen“ lässt. Es sind Müdigkeit und ein Mangel an Ausstrahlung. Das vertieft sich natürlich, wenn man sich ständig Sorgen ums Älterwerden macht, statt sich über die Freiheit zu freuen, die einem das Vergehen der Zeit in Form von Wissen und Erfahrung bringt. Der philosophische Ansatzpunkt ist wichtig, denn ohne geistige Voraussetzung lässt sich nicht einmal ein gutes Gulasch kochen, geschweige denn ein verjüngendes Schönheitssystem entwickeln. Verjüngung bedeutet auf diesem Gebiet nichts anderes als die bewusste Unterstützung einer ständigen – auf Zellebene stattfindenden – Wiedergeburt, die sicher liebend gern einen geistigen Partner im eigenen Körper hat. Auf Körperebene sind Falten aller Art schlichtweg ein Zeichen mangelnder Durchblutung uns Elastizität und der Unfähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. (…)

Auszug aus Christine Kaufmann – Meine Schönheitsgeheimnisse

Tai Chi, Quigong und Afro No  Comments

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Tai Chi

Tai Chi

Tai Chi: ist eine fantastische asiatische Bewegungslehre, die vor allem für ältere Menschen eine ganzheitliche Wirkung bedeutet.
Häufig wird unterschätzt, wie stark Beweglichkeit und ein Körperbewusstsein auch über die Fähigkeit erotischer Wahrnehmung bestimmen. Man kann in jedem Alter und fast jedem Zustand damit beginnen. Wo immer Chinesen leben, sieht man sie in der Gruppe üben. In einem Pariser Vorort, wo es immer viele Unruhen gibt, habe ich mit großer Faszination beobachtet, welche Kraft und Ruhe die Menschen bei ihren Übungen ausstrahlen. Sie bilden dort eine Gruppe, die von den äußeren, oft negativen Einflüssen völlig unberührt bleibt.
Eine Malerin aus meinem Bekanntenkreis hat mit  etwa fünfzig Jahren und stetigem Training eine absolute Jungmädchen-Figur.

Bei Thai Chi steht der Genuss im Mittelpunkt.
Mir persönlich ist es etwas zu ruhig. Mein „Typ“ braucht etwas schnellere Bewegungen. Wie erwähnt, ist es etwas zu ruhig. Wie erwähnt, ist es sehr wichtig, sich einem System zuzuwenden, das das eigene spiegelt. Tai Chi lässt sich nicht nur in Kursen, sondern durchaus über eine DVD lernen. Das bewegte Bild ist hierbei wichtig. Am besten übt man jedoch in der Gruppe, denn die Dynamik und auch die Atmosphäre spielen beim Energiefluss eine wesentliche Rolle.

Quigong: Wie Tai Chi ist auch Quigong eine asiatische Lehre. Allerdings ist es für Eingeweihte mehr als bloße „Gymnastik“. Hierbei geht es um Schwingung und sicher ist es gerade für Menschen, die sich nicht im Gleichgewicht fühlen, sozusagen aus ihrer Mitte „gefallen“ sind, etwas Wunderbares.
Diese Lehre ist besonders zu empfehlen, um nach einer Krankheit oder einem Verlust wieder zu sich zu kommen. Menschen, die die Tendenz haben, sich zu verausgaben, können sich damit beruhigen und wieder lernen, Kraft aus dem inneren Gleichgewicht zu tanken. Quigong kann eine Persönlichkeit verbessern, aber auch für diese Übungen sind Vertrauen und große Hingabe notwendig.

Afro: Leider gibt es in unseren Breiten so wenige gute Lehrer, dass ich es kaum wage, diese Tanzart zu empfehlen. Denn ohne guten Lehrer und eine gute Gruppe ist Afro tatsächlich gefährlich, da man die Knie bös überfordern kann.
Allerdings kann man sich mit einem guten Lehrer die schönste Figur ertanzen, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken. Dazu gibt es gute Laune und eine glatte Haut!